Pflegedeckel

Mario Lars
AfA zu Besuch im TKS Stahlwerk Dortmund –
Man spürt es sofort, wenn man das Werk betritt: Hier arbeiten Menschen, die jeden Tag mit Präzision, Stolz und echter Hingabe dafür sorgen, dass Stahl mehr ist als ein Werkstoff. Für die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD Dortmund (AfA) war der Besuch bei thyssenkrupp Steelheute mehr als eine Führung – es war ein Blick in das Herz eines Standortes, der Dortmund seit Generationen prägt.

Danke an den Betriebsratsvorsitzenden Moritz Engels und Thomas Lüftner, Leiter Kaltbandwerk 3 für die Einladung und die offenen Gespräche. Solche Einblicke bekommt man nur, wenn Vertrauen da ist.
Was den Standort ausmacht
Diese Bereiche zusammen machen den Standort zu einem wichtigen Baustein der europäischen Energie- und Industrieinfrastruktur. Und hinter jeder Maschine stehen Menschen, die wissen, was sie tun.
Herausforderungen & Zukunft
Der hohe Automatisierungsgrad, insbesondere in einer der modernsten Verzinkungsanlagen Europas, beeindruckt und verdeutlicht: Die Branche kann Transformation und technologische Weiterentwicklung, auch wenn berufliche Anforderungen sich ändern und der globale Wettbewerb zunimmt. Denn der Druck durch Importe, steigende Energiepreise und die Entwicklung hin zur klimaneutralen Produktion ist für die Kolleginnen und Kollegen spürbar. Aber genauso spürbar ist ihr Wille, diesen Weg mitzugehen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und die Beschäftigten nicht die Leidtragenden sind.
„Die Gespräche mit dem Betriebsrat haben gezeigt: Mitbestimmung ist hier kein Schlagwort, sondern gelebte Realität. Die Belegschaft hält zusammen, kämpft für ihren Standort und verdient politische Entscheidungen, die ihnen Sicherheit geben“ so Ulrich Piechota Vorsitzender AfA Dortmund und weiter „Wir bleiben an der Seite der TKS-Beschäftigten – für gute Arbeit, starke Standorte und eine Transformation, die Zukunft schafft statt Angst.“
Einladung zum traditionellen Schnadegang
Von Diethelm Textoris
Der Countdown läuft. Am kommenden Samstag, 3.10. – Beginn um 10.00 Uhr, findet auf Einladung des Mengeder Heimatvereins wieder der jährliche Schnadegang statt. (wir berichteten) Er führt vom Heimathaus in die Mengeder Heide, vorbei am ehemaligen Heideröschen, dem jüdischen Friedhof und dem Naturdenkmal „Alte Buche“ zum AGORA Kulturzentrum in Ickern. Hier erwarten die Schnadegänger und -gängerinnen Grillwürste und kühle Getränke (gegen Bezahlung). Auch das traditionelle humorvolle Streitgespräch wird diesmal nicht fehlen.

Erkundung der heimischen Umgebung mit hohem Unterhaltungswert: der tradtionelle Schnadegang des heimatvereins Mengede
Heimatvereinsvorsitzender Hans-Ulrich Peuser und Castrops Bürgermeister Rajko Kravanja streiten darüber, ob Ickern endlich wieder dem Bezirk Mengede zugeschlagen wird, wo es nach Meinung vieler Mengeder doch hingehört. Über die Rittershofer Straße, entlang der Emscherauen geht es zum Stationskreuz der Fronleichnamsprozessionen und dann zurück zum Heimathaus. Dort findet der gemütliche Ausklang statt. Weiterlesen
Internationaler Preis für DSW21-Video-Dokumentation zum Bildungsprogramm »Von Dortmund nach Auschwitz«
Verstehen, was passiert ist, begreifen, was eigentlich nicht begreifbar ist, aus dem Verständnis Verantwortung übernehmen: Das ist der Anspruch des Bildungsprogramms »Von Dortmund nach Auschwitz« für Auszubildende und Mitarbeitende von DSW21 und den kommunalen Unternehmen der 21-Gruppe. Im Frühjahr 2025 hat das Videoteam der DSW21-Konzernkommunikation eine Projektgruppe mit der Kamera begleitet. Weiterlesen

Bewegung und Sport machen jetzt mehr Spaß als je zuvor – die modernen, gut durchdachten Anlagen sind der Grund. Besonderer Clou ist die neue Trendsportanlage mit Elementen aus Calisthenics und Parkour. Hier haben Jugendliche aus dem Quartier sich bei der Planung eingebracht.
© Stadt Dortmund / Andreas Buck
Rundum zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen aus St. Josef Nette mit dem Gemeindefest am Samstag. Bei schönem Wetter gab es ein buntes Angebot und viele Besucherinnen und Besucher.

Heider Spielgruppe begeisterte mit „Akkordeon-Facetten“
Von Diethelm Textoris

„Standing Ovations“ beim Zwischenapplaus und zum Schluss.
Man nennt es scherzhaft Zerrwanst, Heimatluftkompressor, Maurerklavier, Squeeze Box, Schweineorgel und Wanznpress, oder ein wenig respektvoller Schifferklavier, Bajan und Ziehharmonika. Gemeint ist das Akkordeon. Aktuell ist es das Instrument des Jahres 2026. Das nahm das im Stadtbezirk beheimatete und im Jahre 1978 gegründete Akkordeonorchester „Heider Spielgruppe“ zum Anlass, die Vielseitigkeit dieses „Chamäleons“ unter den Musikinstrumenten vorzuführen. So hieß das Konzert im Pädagogischen Zentrum des Heinrich-Heine-Gymnasiums am Sonntagnachmittag (20.9.) auch bezeichnenderweise „Akkordeon-Facetten“.
Prost Manfred Riechert –
die 100 ist nicht mehr weit entfernt
Von Cawi Schmälter
„Es wäre nicht so schlimm, wenn alle so werden wie ich!“ Na ja, darüber kann man wohl streiten. Diesen Wunsch jedenfalls artikulierte TV Mengedes „Oldtimer“ Manfred Riechert selbstbewusst auf seiner Brust, als er vor fast zwei Jahren für die Doc-Esser-Reportage mit dem Titel „Ich will hundert werden“ ausgewählt wurde. Dem ARD-Publikum sollte in dieser Dokumentation dargeboten werden, wie man ein dreistelliges Lebensalter erreichen kann. Weiterlesen