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BUND: Glyphosat-Entscheidung der Bahn fatal für die Umwelt

 Glyphosat-Entscheidung der Bahn fatal für die Umwelt

Zur Entscheidung der Deutschen Bahn, in Zukunft wieder Glyphosat an Gleisanlagen einsetzen zu wollen, erklärt Daniela Wannemacher, Teamleiterin Landnutzung beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Glyphosat schädigt die Biodiversität. Deshalb war es richtig, dass die Deutsche Bahn seit 2023 auf den Einsatz des Totalherbizids verzichtet hat zugunsten von Mähmaschinen und weniger toxischen Mitteln für die notwendigen Eingriffe zur Gleisbett-Pflege. Umso bedauerlicher, dass sie nun wieder auf Glyphosat setzen will – und fatal für empfindliche Ökosysteme. Eine Genehmigung durch das Eisenbahn-Bundesamt muss deshalb maximal restriktiv erfolgen, mit klaren Auflagen, dass andere Methoden prioritär eingesetzt werden müssen.“

Hintergrund:

Die Deutsche Bahn hatte 2023 den Einsatz von Glyphosat eingestellt und stattdessen auf umweltschonende Beseitigung von Vegetation an den Bahngleisen umgestellt, vor allem auf manuelle Beseitigung mit Mähmaschinen und Pelargonsäure, die wesentlich weniger toxisch wirkt als Glyphosat. Der Einsatz von Glyphosat auf nicht-landwirtschaftlichen Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind, ist aufgrund der biodiversitätsschädigenden Wirkung von Glyphosat starken Einschränkungen unterworfen. Der Einsatz an Bahngleisen muss vom Eisenbahn-Bundesamt genehmigt werden.

Mehr Informationen:

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit mehr als 676.000 Mitgliedern und Unterstützer*innen einer der größten Umweltverbände Deutschlands. Seit über 50 Jahren engagiert er sich unter anderem für eine ökologische Landwirtschaft, den Klimaschutz, den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers. Finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ist der BUND unabhängig von Politik und Wirtschaft. Regelmäßig legt der BUND mit dem Jahresbericht seine Tätigkeiten und Finanzen offen. Transparenz verstehen wir als ein Zeichen des Respekts gegenüber allen, die uns unterstützen und unsere Unabhängigkeit sichern.

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Nicole Anton (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

 

Von E-Autos bis Kleingärten: Am Weltstatistiktag erzählen Dortmunds Zahlen Geschichten

Wie viele Kleingartenanlagen gibt es in Dortmund? Wie ist das Verhältnis zwischen Elektroauto- und Diesel-Zulassungen? Und wann wurden in der Stadt fast so viele Kinder geboren wie heute? Zum Weltstatistiktag am 20. Oktober zeigt „Dortmund in Zahlen“, was die Statistik über die Stadt verrät – von überraschenden Größenverhältnissen bis zu kuriosen Fakten.

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Abwassergebühren in Dortmund steigen moderat an: Vier Prozent für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt

Eigenbetrieb Stadtentwässerung legt Gebührensatzung und Wirtschaftsplan vor

Die Abwassergebühren steigen gegenüber dem Vorjahr moderat an. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt beträgt die Steigerung rund vier Prozent. Das bedeutet in diesem Beispiel einen Anstieg von 30 Euro im Jahr (von 794 auf 824 Euro). Der Rat der Stadt entscheidet im November über die Gebührensatzung des Eigenbetriebs Stadtentwässerung, ebenso wie über den Wirtschaftsplan.

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Dortmund Live.Tour: A’JE, Breathing Atmosphere und Isi I x Calli räumen ab

Die Gewinner*innen der „Dortmund Live.Tour“ beim Finale im domicil.
© Fabian Jurk

Drei Acts überzeugten beim Finale der Dortmund Live.Tour im domicil Dortmund. A’JE erhält eine Studioproduktion, Breathing Atmosphere das Bandbudget von 700 Euro und Isi I x Calli einen Auftritt beim Juicy Beats Festival.

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Erstes YU Festival im Dortmunder U: Kunst und Medien zum Ausprobieren

Viele kostenlose Workshops und eine Konferenz für die digitale Zukunft

„Unter Haut“ ist ein multimediales Performance-Projekt über Körper und Digitalität im immersiven Raum im Foyer des Dortmunder U.
© Julie C. Stamm

Wie wollen wir in einer digitalen Gesellschaft leben? Vom 22. bis 25. Oktober lädt das YU Festival im Dortmunder U dazu ein, digitale Kunst zu entdecken, in Workshops selbst kreativ zu werden und über die Zukunft des digitalen Zusammenlebens zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.

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Marktcheck: Selbstgekochte Mahlzeiten gesünder und günstiger als Fertiggerichte

Verbraucherzentrale Hamburg vergleicht Pizza, Bolognese,
Pfannkuchen,
Linseneintopf und Wraps

Selbstgekochte Gerichte sind oftmals günstiger und gesünder als vergleichbare Fertiggerichte. Das zeigt ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hamburg. Die Verbraucherschützer bereiteten fünf beliebte Gerichte zu – Pizza Margherita, Bolognese, Pfannkuchen, Linseneintopf und Wraps mit Thunfisch – und verglichen Preise, Zutaten, Zeitaufwand und Geschmack mit vergleichbaren Fertiggerichten. Die Fertiggerichte punkteten mit einer kurzen Zubereitungszeit, die Hersteller sparten aber an wertgebenden Zutaten. Weiterlesen →

8. Sitzung der Bezirksvertretung

In einer Rekordzeit von gerade einmal 90 Minuten waren die gesetzten Themen in der 8. Sitzung der Bezirksvertretung Mengede abgewickelt worden.

Von Cawi Schmälter

Das lag zum einen an der gesetzten Haushaltssperre und einer Vielzahl von Tagesordnungspunkten, die zwar mit umfangreichen Erläuterungstexten belegt waren, die aber lediglich eine Kenntnisnahme des Gremiums erforderten und somit ohne Diskussion abgewickelt werden konnten. 

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IGA 2027: Florale Graffiti-Kunst macht den „Haldensprung“ im Zukunftsgarten bunt

Oliver Mark bei der Arbeit am Haldensprung-Sockel.
© Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Jugendliche haben zusammen mit dem Dortmunder Künstler Oliver Mark die Betonsockel der neuen Brücke „Haldensprung“ mit blumigen Motiven verschönert. Der Haldensprung im Zukunftsgarten verbindet den Kokereipark mit dem Deusenberg.

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