Eier in der Hose! Eine Kolumne von Peter Grohmann

Eier in der Hose!

Von Peter Grohmann

“Jeder Schuss ein Russ, jeder Stoss ein Franzos“: Freudig und kopflos jubelnd zogen die Deutschen pflichtschuldigst in den WK I. Zieh‘ schneller, Soldat. Im März 1916 begann das zehnmonatige Menschenschlachten in Verdun: 300 000 Soldaten, 400.000 Verwundete. Dennoch nichts gelernt. Eier in der Hose – ein Satz wie ein Schulterklopfen mit Stahlkappe, wunderbar in der Debatte heute, die Zupacken in Vollzeit statt telefonische Krankmeldung fordert. Weiterlesen

3. Sitzung der Bezirksvertretung Mengede

Amtshaus Mengede; Foto: C.S.

Vortrag der Interessengemeinschaft Kreuzloh/ Langenacker über Missstände in der Umgebung im Rahmen der Segro-Baustelle

Von Cawi Schmälter

Nach dem vom Bezirksbürgermeister Axel Kunstmann wie gewohnt routiniert abgewickelten Eröffnungsprocedere befassten sich die Mitglieder der Bezirksvertretung Mengede in ihrer inzwischen 3. Sitzung mit dem Dauerthema Segro-Gewerbepark. Jörg Sandmeier und Nenad Nemarnik, die Vertreter der Interessengemeinschaft Kreuzloh/Langenacker, berichteten mit Zorn, aber auch bereits mit Resignation, über das Fortschreiten der Baumaßnahmen bei denen Belastungen der Anlieger unnötig in Kauf genommen würden. Vergossene Milch! So hätte zum Beispiel die Verbreiterung der Straße Königshalt besser auf der gegenüber liegenden Straßenseite vorgenommen werden sollen!  Weiterlesen

Mit Querbeet Dortmund den eigenen Gemeinschaftsgarten pflanzen

Motiv aus dem Gemeinschaftsgarten an der Bleichmärsch in der Nordstadt, der durch Querbeet gefördert wird.
© Stadt Dortmund / Andreas Buck

Der Frühling kommt bestimmt, und es macht Spaß, zusammen zu gärtnern und mehr Grün in die Stadt zu bringen. Mit Querbeet Dortmund fördert das Amt für Stadterneuerung Gemeinschaftsgärten von Schulen, Kitas, Vereinen, sozialen Einrichtungen und Nachbarschaften.

 

Obst und Gemüse aus eigenem Anbau schmeckt bekanntlich am besten – weil es frisch ist und weil die eigene Arbeit drinsteckt. Ein Gemeinschaftsgarten bietet alle Voraussetzungen, die es braucht, um mit dem Gemüseanbau zu starten, wenn man keinen eigenen Garten hat. Das Schönste an einem Gemeinschaftsgarten ist jedoch, was im Namen steckt – die Gemeinschaft. Und die will die Stadt mit Querbeet Dortmund fördern. Jetzt ist die richtige Zeit, sich zusammenzufinden und in die Planung für einen Gemeinschaftsgarten einzusteigen.

Winterzeit nutzen und Pläne schmieden für den Gemeinschaftsgarten

Wer Lust aufs Gärtnern und Gemeinschaft hat, kann auf dortmund.de/querbeet jederzeit einen unkomplizierten Antrag auf Förderung stellen. 90 Prozent der Kosten für Material, Gartengeräte und Pflanzen können von Querbeet übernommen werden. Neue Förderungen können wegen der Haushaltsperre der Stadt voraussichtlich erst Anfang April vereinbart werden. Doch wer sich jetzt schon konkrete Gedanken macht und einen Antrag stellt, kann im Frühjahr sofort loslegen.

Interessierte können sich auch bestehenden Gemeinschaftsgärten anschließen, denn Mitglieder sind in der Regel gerne willkommen. Welche Gärten es in Dortmund gibt und wie man sie erreicht, lässt sich über eine interaktive Gartenkarte auf dortmund.de/querbeet herausfinden. Knapp 60 Gärten wurden bislang schon von Querbeet finanziell unterstützt.

Jetzt Antrag stellen und im Frühling direkt loslegen

Kürzlich würdigte der Regionalverband Ruhr die Idee von Querbeet mit einem kurzen Video. Am Beispiel des Gartens vom Beginenhof in der Dortmunder Nordstadt, der von Querbeet gefördert wurde, zeigt der Film, wie Querbeet Gemeinschaftsgärten unterstützt. Zu finden ist der Beitrag unter dortmund.de/querbeet.

Einmal im Monat verschickt Querbeet Dortmund einen eigenen E-Mail-Newsletter. Er informiert über Workshops, Netzwerktreffen und Gartenführungen, die Querbeet Dortmund und Dritte organisieren. Interessierte können sich per Mail an querbeet@dortmund.de für den Newsletter anmelden.

Querbeet bei der Internationalen Gartenausstellung 2027

Auf der IGA 2027 wird Querbeet Dortmund ebenfalls vertreten sein. Auf einer eigenen Ausstellungsfläche im IGA-Zukunftsgarten in Dortmund will Querbeet zeigen, wie sich ein naturnaher (Gemeinschafts-)Garten gestalten lässt, auch wenn wenig Platz zur Verfügung steht.

Alle, die bei querbeet mitmachen, einen eigenen Garten haben, alle Vereine, grüne Initiativen, auch Kitas oder Schulen können auch selbst bei der IGA 2027 mitmachen. Dafür gibt es mit meingarten.iga2027.ruhr eine Extra-Plattform, auf der man sich registrieren und die eigene Oase mit Bildern, Videos und Texten vorstellen kann.

Bewerbungsphase für Berufskollegs und gymnasiale Oberstufe startet ab dem 6. Februar

Jetzt kommt der nächste wichtige Termin für Schülerinnen und Schüler im zehnten Schuljahr: Ab Freitag, 6. Februar, können sich Jugendliche für einen Schulplatz an Berufskollegs und für die gymnasiale Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen bewerben. Das geht in Dortmund nur über das Bewerbungsportal SchülerOnline. Das Portal ist bis 27. Februar geöffnet.

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Mit dem Heimatverein Mengede unterwegs

Einladung zur 1. Februarwanderung 2026
Rundwanderung um den Hullerner Stauseee
Von Dietmar Textoris

Auf dem Programm für die erste Wanderung im Monat Februar steht eine Rundwanderung um den Hullerner-Stausee, wobei teilweise die Wasserroute des Hohe Mark Steigs genutzt wird. Die Strecke ist etwa 14km lang und führt ausschließlich über flaches Gelände in Ufernähe. Am Ende ist eine Einkehr im „Lade-Side-Inn“ in Sythen geplant.

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Auszeichnungen für verdiente Kulturschaffende: Inke Arns, Bruno Knust und Ursula Mehrfeld erhielten die städtische Ehrennadel

OB Alexander Kalouti (re) zeichnete im Rathaus drei verdiente Dortmunderinnen und Dortmunder mit der Ehrennadel aus (v.li.): Ursula Mehrfeld, Bruno Knust und Dr. Inke Arns.
© Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Drei Dortmunder Kulturschaffende, die sich um die Stadt verdient gemacht haben, sind am Mittwoch (28. Januar) mit der städtischen Ehrennadel ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Alexander Kalouti verlieh sie im Rathaus im feierlichen Rahmen an Dr. Inke Arns, Bruno Knust und Ursula Mehrfeld.

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Thermografie-Spaziergang macht Wärmeverluste an Gebäuden sichtbar

Momentaufnahme eines Thermografie- oder Wärmebild-Spaziergangs in Westerfilde
© Stadt Dortmund / Andreas Buck

Das Quartiersmanagement Westerfilde & Bodelschwingh lädt zu einem Thermografie-Spaziergang ein. Am Donnerstag, 19. Februar, erfahren die Teilnehmenden mithilfe von 3D-Wärmebildern, an welchen Stellen Gebäude wertvolle Heizwärme verlieren.

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Schwammstadt in der Praxis: Fortbildung für Fachleute

Niederschlag versickern lassen
© Kirsten Neumann/EGLV

Regenwasser naturnah nutzen: Ein Workshop vermittelt Wissen in den Bereichen Bauen, Bürokratie, Wasserrecht und Förderung

Niederschlag vor Ort speichern, versickern lassen und sinnvoll nutzen – wie das im Alltag gelingen kann, zeigt der Workshop „Schwammstadt in der Praxis – Regenwasser naturnah nutzen“ am 20. Februar in der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) in Recklinghausen. Die Zukunftsinitiative Klima.Werk und die Akademie bieten die Fortbildung gemeinsam an, Zielgruppe sind Fachleute aus den Bereichen Garten- und Landschaftsbau oder Dach. Weitere Interessierte sind willkommen.

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Was passiert auf HSP?

GRÜNE & Volt fordern Aufklärung über Gespräche
zur Entwicklung des Geländes

In den letzten Monaten ist es ruhig geworden um die weitere Entwicklung der Fläche auf dem ehemaligen Areal von Hoesch Spundwand und Profile (HSP) an der Rheinischen Straße. Bereits 2023 scheiterte bekanntlich das Projekt „Smart Rhino“, bei dem unter anderem die vier bisherigen Standorte der Fachhochschule Dortmund zusammengeführt werden sollten. Und auch eine alternative Nutzung mit dem Bau von bis zu 1.400 Wohnungen ist durch Restriktionen im Grundbucheintrag schwierig. Gespräche und Verhandlungen mit dem Eigentümer auch hinsichtlich des Kaufpreises führten bisher nicht zu konkreten Ergebnissen. Weiterlesen

Welttag der Feuchtgebiete: Wie Dortmund seine Biotope schützt

Der Lanstroper See in Dortmund
© Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann

Feuchtgebiete gelten nicht nur in Dortmund als Schlüssel für Klima- und Naturschutz. Der Welttag der Feuchtgebiete am Montag, 2. Februar, macht jedes Jahr darauf aufmerksam. Die Stadt Dortmund schützt Feuchtgebiete, so gut es geht. Nicht immer trifft das auf Verständnis, wenn Menschen in der Natur Ruhe und Erholung suchen.

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IAGA 2027: Ausblick auf ein spannendes Jahr 2026

 Eine Garten-Vision wird umgesetzt

Die Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet geht in die heiße Phase. In allen fünf Zukunftsgärten – in Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, im Emscherland und in Lünen – wurde 2025 intensiv geplant, vorbereitet, gebaut und auch schon gepflanzt. 2026 nun wird ein entscheidendes Jahr, in dem viele Meilensteine anstehen. Weiterlesen