Bild des Tages

steinhaldeDie „Mengeder Alpen“

Die „Steinhalde“ auf dem Gelände der ehemaligen Zeche A. v. Hansemann – im Volksmund auch „Mengeder Alpen“ genannt – galt lange Zeit als Wahrzeichen von  Mengede. Vor etwa 60 Jahren ist dieses Foto entstanden, fotografiert von dem damals Jugendlichen D. Neuvians. Damals wurde damit begonnen, die Halde abzutragen – Zufahrt von der Dönnstraße. Hinter der Halde auf der linken Seite – nicht im Bild – liegt das Gelände, das in nächster Zeit saniert werden soll. Man kann sich anhand des Fotos vorstellen, dass auf dem Gelände weder Gold noch Diamanten zu finden waren oder zu finden sind.

steinhalde

Ein Kommentar

  1. Liebe Mengeder,

    die Bilder der ‚Mengeder Alpen‘ gehen mir ans Herz.
    Bin ich doch schon als Kind häufig auf diesen ‚Alpen‘ – verbotenerweise – gewesen.
    Für mich und meine Freunde war das grandios.

    Auch bin ich seinerzeit ein- oder zweimal in den ‚Alpen‘ gewesen, nachdem dort Luftschutzräume (Bunker) geschaffen worden waren.
    Der Weg zu den Luftschutzbunkern führte zum Teil über die Gleise der Mengeder-Bodelschwingher Eisenbahn(auch ‚Kongo‘ genannt).

    Bei einem plötzlichen, nächtlichen Fliegerarlarm rannten wir von der Sperberstraße über die Castroper-Straße zur Steinhalde.
    Eine Nachbarin hatte ein etwa einjähriges Kind in einem sogenanntem Sportwagen- d.h. Kinderwagen über die Gleise geschoben bzw. getragen.
    In der Panik hatte sie nicht bemerkt, dass das Kind aus dem Wagen gefallen war.
    Im Bunker angekommen, bemerkte Sie, dass Marlies fehlte.
    Die Not war groß. Ich lief zurück – die Bomber brummten schon über uns – und fand Marlies friedlich schlafend zwischen den Gleisen.
    Mutter Onken hatte ihr Kind wieder. ‚Krieg ist Krieg‘. (Kf)

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