Foto der Woche: Dampflok „Bruchhausen“

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Dampflok „Bruchhausen“ – die erste Museumseisenbahn DeutschlandsFoto der Woche Dampflok

Die Vorgeschichte
1964 gründeten vier Hamburger Eisenbahnfreunde den Deutschen Eisenbahnverein e.V. (DEV). Ziel des Vereins war, eine betriebsfähige Kleinbahn zu erhalten. Sie wollten nicht tatenlos zusehen, wie Kleinbahn-Strecken abgebaut und Fahrzeuge verschrottet wurden.
Am 2.7. 1966 wurde der Museumsbahnverkehr mit der Dampflok „Bruchhausen“ und einem Wagen aufgenommen.

Damit war die erste Museumseisenbahn geschaffen. Seit 2010 gehört das inzwischen umbenannte „Niedersächsische Kleinbahn-Museum Bruchhausen-Vilsen zur „Route der Industriekultur im Nordwesten“.
An Wochenenden von Mai bis September und im Dezember wird die Strecke Bruchhausen-Vilsen-Asendorf fahrplanmäßig befahren.
Das geht alles nicht ohne das Engagement vieler, denn der Betrieb und Unterhalt der Fahrzeuge und Anlagen erfolgt überwiegend in ehrenamtlicher Tätigkeit. (s. hierzu: http://www.museumseisenbahn.de/)

Das Foto
Das Foto ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit des Fotografen Dr. Ingo Herminghaus mit den Freunden der Museumseisenbahn in Bruchhausen-Vilsen. Die Vor-Ort-Organisation hatte Wolfgang Wieland übernommen, Citroen-Fan aus Ostfriesland und von Beruf Lehrer. Über seine guten Kontakte zum Borgward-Club Bremen stellte er die Verbindung zur Museumseisenbahn her und ermöglichte so den Zugang zu dem fernab aller Straßenverkehrswege liegenden alten Haltepunkt „Vilser Holz“. Ziel war es, ein Bild – inspiriert durch französische Gangsterfilme der späten 60er Jahre – zu machen.
An einem Sonntagmorgen war eine Sonderfahrt der Dampflok im Rahmen des Tages der offenen Tür angesagt; dieser Termin schien von den äußeren Rahmenbedingungen geeignet zu sein, alle Akteure müssen wochentags auch ihrem Job nachgehen.

Am Vorabend gab es noch eine Reihe von Stellproben und Lichtproben, danach hieß es bangen und hoffen, dass auch das Wetter mitspielen würde. Schon ein unerwarteter Frühnebel hätte die Vorbereitungen hinfällig werden lassen.

Ab 6 Uhr am Sonntag wurde mit dem Aufstellen und Einrichten der Kamera begonnen. Als die Lok schließlich um kurz nach 8h durchgefahren war, waren mit Probeaufnahmen insgesamt 700 Aufnahmen im „Kasten“, die es dann in mühevoller Arbeit zu sichten galt, um dann abschließend das Bild entsprechend nachzubearbeiten.

Foto der Woche Dampflok

Foto: Dr. Ingo Herminghaus

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