HHG: Studienfahrt eine Real-Erfahrung des Holocausts

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Uwe von Schirp

Oberstufenschüler des HHG dokumentieren in einer Ausstellung ihre Eindrücke

40 Schülerinnen und Schüler der Geschichtskurse aus der Jahrgangsstufe Q2 des Heinrich-Heine-Gymnasiums nahmen im Frühsommer an einer Studienfahrt nach Krakau und Auschwitz teil.

In einer Ausstellung im Pädagogischen Zentrum dokumentieren sie ihre Eindrücke, die sie in Krakau, in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz und im Gespräch mit einer Zeitzeugin gewonnen haben. Die Texte und Bilder geben ferner einen Einblick in jüdisches Leben früher und heute.

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Die Leiter der Studienfahrt, Alexander Kallenbach und Petra Wöhl-Beer, Schulleiter Detlef von Elsenau und Peter Großmann eröffneten die Ausstellung im PZ. (v.l.n.r)

Schulleiter Dr. Detlef von Elsenau wies bei der Eröffnung darauf hin, dass diese Real-Erfahrung des Holocausts über das im Unterricht entwickelte historische Verständnis hinaus gehe. „Das ist ein Unterschied zu meiner Generation, die mit Auschwitz immer in Berührung gewesen ist.“ Ausstellung und Studienfahrt stünden in einem engen Zusammenhang zum Status des HHG als „Schule ohne Rassismus“.

Peter Großmann, Pate von „Schule ohne Rassismus“ am HHG, betonte, wie wichtig es sei, die Informationen und Eindrücke der Studienfahrt weiterzugeben. „In der Ausstellung kann man sehen, was damals passiert ist und in welch engem Zusammenhang es zu dem steht, was heute passiert“, verwies er auf Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit.

Im Unterricht und in Vortreffen hatten sich die Schüler auf die Studienfahrt, die von der Stiftung „Erinnern Ermöglichen“ mitfinanziert wurde, vorbereitet. Die Ausstellung schließt die Studienfahrt, die für alle Geschichtskurse am Übergang der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 verbindlich ist, ab.

 

 

 

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