„Schönes Mengede“ sieht anders aus 

„Nacht- und Nebelkipper“ hinterlassen ihre Spuren im Stadtbezirk

Über Kunst lässt sich streiten. Diesmal nicht. Denn das, was sich kurz hinter „Haus Hubbert“ am Emscherweg auftürmt, ist kein Exponat im Zuge der diesjährigen Ausstellung „Emscherkunst“.

Ein wenig umweltbewusster Zeitgenosse hat dort zwölf abgefahrene Autoreifen auf für ihn bequeme Art und Weise entsorgt. Wahrscheinlich unter Ausnutzung der Dunkelheit, denn die Reifen können nur mit einem Fahrzeug dorthin gefahren worden sein.

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Dabei wäre der Weg zur Deponie Huckarde wohl auch nicht wesentlich weiter gewesen, auf jeden Fall zumutbar, und mehr als 10 € hätte die Entsorgung dort auch nicht gekostet. „Schade, dass man solche Leute nicht erwischt“, meinte ein Spaziergänger, der kopfschüttelnd vor dem „Kunstwerk“ stand, „leider findet man solche illegalen Hinterlassenschaften an vielen Stellen im Stadtbezirk.“

Besonders abgebrüht war übrigens der Zeitgenosse, der seinen Sperrmüll in Gruppenbruch entsorgte, nachdem Mitglieder der Jägerschaft, der Groppenbruch-Initiative sowie der Groppenbrucher Jugendfeuerwehr und der Arche 90 vorher säckeweise Müll zusammenlesen hatten. Er fand die gereinigte Fläche derart einladend, dass er kurzerhand und völlig frei von Skrupeln Teile seines Wohnzimmers dort abkippte. (Vgl. MENGEDE:InTakt! vom 17.3.2016)

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