Kreative Ideen für ein besseres Miteinander gesucht

Miteinander statt Ausgrenzung

Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht in diesem Jahr zum fünften Mal den „Otto-Wels-Preis für Demokratie“. Die SPD-Bundestagsabgeordneten Marco Bülow und Sabine Poschmann rufen Dortmunder Jugendliche auf, sich mit ihren kreativen Ideen und Gedanken an dem bundesweiten Wettbewerb zu beteiligen.

Anliegen des Preises ist es, „die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen unserer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und des friedlichen Zusammenlebens immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen“. Beim diesjährigen „Otto-Wels-Preis für Demokratie“ der SPD-Bundestagsfraktion geht es darum von jungen Menschen zu erfahren, wie sie sich ein zukünftiges Miteinander vorstellen und wie unsere demokratische Kultur gestärkt werden könnte. Der Wettbewerb steht unter dem Thema:„Miteinander statt Ausgrenzung“.  „Nicht Ausgrenzung, sondern Solidarität und Respekt machen eine Gesellschaft stark“, erklären die beiden Abgeordneten.

Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Drei Aufgaben stehen zur Auswahl. Die Gewinner werden im März zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen. Für die drei besten Arbeiten winken attraktive Preise. Ausschreibung und Teilnahmeformular sind abrufbar unter
www.spdfraktion.de/ottowelspreis
Einsendeschluss ist der 1. März 2017.
Zusätzliche Infos zu Otto Wels:
Im Jahr 1933 begründete der damalige SPD-Parteivorsitzende Otto Wels in einer  Rede vor dem Deutschen Reichstag die Ablehnung des so genannten Ermächtigungsgesetzes der Nationalsozialisten durch die sozialdemokratische Reichstagsfraktion. Mit dem Gesetz entmachtete Hitler damals das Parlament und hebelte die Demokratie in Deutschland aus. Die sozialdemokratische Fraktion stimmte als einzige der anwesenden Fraktionen gegen das Gesetz. Die KPD-Abgeordneten waren vor der Abstimmung bereits inhaftiert bzw. suspendiert worden.
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