Steel Drums in der Alten Kaue auf Hansemann

 Hörde trifft Mengede – Ein musikalischer Abstecher
in die Karibik 

Ein musikalischer Abstecher in die Karibik fand am letzten Samstag im Rahmen des Steel-pan-workshops in der Alten Kaue auf der früheren Zeche A. v. Hansemann statt. (s. hierzu auch die Ankündigung auf MENGEDE:InTakt! vom 11.3.2017)

15 Personen erhielten unter Anleitung von Musiklehrer  und Steel-Pan-Profi Jürgen Lesker Gelegenheit, sich im Rahmen eines dreistündigen Workshops an der Steel-Plan zu versuchen. Zu Beginn  konnten sie die exotischen Instrumente ausprobieren und dabei Handwerkliches erfahren.
Die TeilnehmerInnen wurden dann in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Hälfte musizierte, diskutierte die andere Hälfte über Vorzüge und Annehmlichkeiten, aber auch über Mängel ihrer Wohngegend. Danach wechselten die Gruppen und zum Schluss spielten sie sich gegenseitig ihr einstudiertes Stück vor. Dazwischen  gab es noch einen Solo-Auftritt von Jürgen Lesker.

Der zeigte sich begeistert von der eindrucksvollen Kulisse der Alten Kaue der ehemaligen Zeche in Mengede. Auch die TeilnehmerInnen waren von der Akustik des Raumes angetan, die ihren musikalischen Bemühungen einen besonderen Reiz verlieh. „Rundherum eine gelungene Veranstaltung, die allen viel Spaß gemacht hat“, so Jürgen Lesker.

Zufrieden äußerte sich auch Martin Eder vom Planerladen e.V., der das Projekt betreute. „Wir hatten Bewohner aus Hörde, Eving, Scharnhorst, Huckarde und natürlich aus Mengede zu Gast. Wir wären nicht böse gewesen, wenn noch mehr Teilnehmer den Weg in die Alte Kaue gefunden hätten. Aber mit dem guten Wetter und dem parallel laufenden Fußball-Derby hatten wir eine sehr starke Konkurrenz“, so  seine abschließende Bewertung.

Pan-Orchester mit Blick auf einen Pfad im hügeligen Regenwald von Borneo

Hintergrund für diese Veranstaltung
DortmunderInnen kennen sich zwar oft in ihrem eigenen Bezirk aus, haben aber kaum Kontakt zu anderen Stadtteilen. Nicht selten ist das Bild in den Köpfen zu „den anderen“ Dortmunder Stadtbezirken sogar verzerrt oder lückenhaft. Das Projekt „Dortmund all inclusive“ hat es sich daher zum Ziel gesetzt, BewohnerInnen aus unterschiedlichen Bezirken auf insgesamt
zwölf vernetzenden Treffen an erlebnisreichen und überraschenden Orten miteinander bekannt zu machen – über räumliche, kulturelle, demografische und sonstige Unterschiede hinweg.

„Dortmund all inclusive“ ist ein Projekt des Planerladen e.V. im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, eingebettet in die Nordwärts-Strategie der Stadt Dortmund.
„In Kooperation mit der Stadt und Akteuren vor Ort organisiert der Planerladen e.V. Begegnung und Austausch zwischen Menschen aus unterschiedlichen Stadtteilen und Lebenswelten in
Dortmund und will die Stärken der verschiedenen Stadtteile herausstellen und die Solidarität und den Zusammenhalt in der gesamten Stadt fördern.“

Hinweis: Zur Vergrößerung der Fotos diese bitte anklicken! Fotos vom Workshop: Martin Eder.
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