Positive Entwicklung der Mengeder Handballer hält an

Es hätte auch zum Sieg gegen den Tabellenführer
reichen können

Auch den Spielern des derzeitigen Tabellenführers der Handball-Kreisliga OSC Dortmund II gelang es nicht, den seit Wochen ungeschlagenen Mengedern eine Niederlage beizubringen. Äußerst glücklich und dem gesamten Spielverlauf nach unverdient freuten sie sich am Ende über ein mühsames 31:31-Unentschieden und verteidigen damit ihre Spitzenposition.

Der einzige noch verbliebene Mitkonkurrent um den Aufstieg, die DJK Saxonia Dortmund, verlor gegen Annen-Rüdinghausen mit 25:29  und konnte daher keinen Zähler gutmachen.

Den Zug bei den Handballern des TV Mengede hätte man sich zu Beginn der Rückrunde gewünscht, als man völlig uninspiriert und unnötig gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion eine Niederlagen-Serie produzierte, mit der man sich aus dem Kreis der Aufstiegsfavoriten heraus katapultierte. Für einen versöhnlichen Saisonabschluss sorgten danach aber 4 Siege in Serie.

Dominik Kaufmann

Der OSC war also gewarnt. Trotzdem gelang es ihm lange nicht, gegen die motivierten Mengeder ins Spiel zu kommen. Mit viel Phantasie in der Abwehrarbeit und einem gut aufgelegten Fabian Schumann im Tor stand es nach 12 Minuten 6:1 für die einmal mehr von Markus Schlüter und Klaus Timm glänzend eingestellten TVM-Aktiven. Ständige Gefahr für den TV ging aber von den schnellen gegnerischen Stürmern aus, deren Konter als Folge von missglückten Kreisanspielen im späteren Spielverlauf das Ergebnis offen ließen.

War es beim Seitenwechsel mit 13:9 für den TV noch ein beruhigender 4-Tore-Abstand, schmolz das Polster in Abschnitt 2 allmählich dahin. Als dann Abwehr-Organisator Tobias Schlüter in der Mitte der zweiten Halbzeit beim Spielstand von 23:21 nach einer von ihm unbeabsichtigten Kollision mit einem OSCer disqualifiziert wurde, ahnte man für den Rest der Partie Schlimmes. Und richtig: Zweieinhalb Minuten vor dem Ende hatte der OSC dann mit dem 28:28-Ausgleich zum ersten Mal überhaupt einen Gleichstand erreicht.

Florian Schuhmann

Im dann folgenden Finale überschlugen sich die Ereignisse, bei dem der TV die Belohnung für seine couragierte Tagesleistung nur ganz knapp verfehlte. Als durch den 31:31-Ausgleichstreffer des OSC – 20 Sekunden vor dem Abpfiff – die Punkteteilung besiegelt schien, erkannte Dominik Kaufmann als einziger sofort die Situation und warf nach dem Anwurf einen Heber direkt aufs Tor, traf aber am völlig verdutzten Keeper der OSCer vorbei nur die Latte.
Neben Kaufmann wusste der noch A-Jugendliche Phillip Timm mit sehenswerten Treffern aus der Außenposition zu überzeugen. Besonderes Lob erntete auch der immer vor Entschlossenheit brennende Florian Schuhmann und Mengedes „Torwurf-Automat“ Lukas Wollbrink. Wenn es jetzt noch gelingen sollte, mehr Sicherheit in die Kreisanspiele zu bekommen, sollte die Siegesserie weiter anhalten können. Die nächste Gelegenheit dazu besteht erst nach den Osterferien am 30. April, wenn man beim Tabellendritten DJK Ewaldi Aplerbeck antreten muss.

Der TV Mengede spielte mit Fabian Schumann, Dominik van Kolken, Phillip Timm(3), Moritz Schenk(1), Marvin Folgmann(2), Tobias Schlüter(3), Lukas Wollbrink(9/3), Niklas Schumann, Niklas Wagener(3), Dominik Kaufmann(6) und Florian Schuhmann(4).

Keine Punkte für die Bezirksliga-Damen des TV
Die Bezirksliga-Damen des TV Mengede konnten hingegen nicht punkten und bezogen beim HSV Herbede eine 17:22-Niederlage. Mit ihrer von den Schiedsrichtern tolerierten harten und teilweise ziemlich unfairen Gangart kauften die Gastgeberinnen der Ocklenburg-Truppe den Schneid ab. Als dann noch Rieke Danielsen nach 41 Spielminuten beim Spielstand von 16:13 für Herbede mit einer Disqualifikation das Feld verlassen musste, war die Niederlage besiegelt.
Die Niederlage gegen Herbede können die Mengederinnen gelassen angehen, denn ihr Saisonziel, der Klassenerhalt, ist schon seit Wochen in trockenen Tüchern

Für den TV Mengede spielten: Madeleine Wiegand, Sina Untenberger(2), Malin Lutz(4), Katharina Fuchs, Anika Piehl, Aysen Ugur(1), Rieke Danielsen, Inga Hageström(1), Pia Friedl, Paula Lechtenbörger(3), Katja Kuchenbecker(4/3), Anne Marie Duve(2) und Alina Bönigk.
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