Miteinander leben – Voneinander lernen – Gemeinsam engagieren

Mengederin geht für ein Jahr zum freiwilligen Kulturaustausch nach Mosambik

Das Abitur hat Meret Willing in diesen Tagen mit Bravour geschafft. Jetzt wird einige Tage gefeiert, eine Wanderung durch Sachsen steht noch auf dem Programm, dazwischen jeden Tag portugiesisch lernen und dann geht es für sie ab in ein großes Abenteuer.

Sie, die bisher noch nie alleine länger aus Mengede weg war, geht ab dem 1.8.2017 für ein Jahr nach Mosambik und nimmt dort an einem einjährigen internationalen Jugendaustausch des ICJA statt. Der ICJA ist ein weltweit tätiger Verein, der für junge und ältere Menschen Freiwilligendienste in aller Welt organisiert. Gleichzeitig betreut er ICJA Freiwillige aus allen Kontinenten, die in Deutschland in sozialen, politischen oder ökologischen Projekten mitarbeiten.

Mosambik ist ein Staat in Südostafrika. Es liegt am indischen Ozean, nordöstlich von Südafrika und hat etwa 25.3 Mio Einwohner. Die Hauptstadt ist Maputo. Der Staat grenzt an Tansania im Norden und Südafrika im Süden. Die Straße von Mosambik trennt den Inselstaat Madagaskar vom afrikanischen Festland.

Auf die naheliegende Frage an Meret Willing, warum sie nach erfolgreichem Besuch des Heinrich-Heine-Gymnasiums nicht studiert, eine Lehre beginnt oder zumindest in Deutschland ein freiwilliges soziales Jahr absolviert, antwortet sie:
„Ich habe mich seit einiger Zeit mit der Frage beschäftigt, was ich nach dem Abitur machen will. Ich bin jetzt erst 17 Jahre alt und mir war recht bald klar, dass ich nach Abschluss der Schule nicht gleich eine Ausbildung oder ein Studium beginnen wollte. So kam mir der Gedanke, mich für ein gefördertes freiwilliges Jahr im Ausland zu bewerben.
Ich denke, dass ich in diesem Jahr in Mosambik viel von anderen Menschen und Kulturen lernen werde. Das könnte mir helfen herauszufinden, was meine Ziele und Träume sind.“

Maputo – Hauptstadt von Mosambik

In welchem Projekt Meret demnächst arbeiten wird, weiß sie noch nicht. Bevorzugen würde sie einen Einsatz in dem Unternehmen Piratas do Pau (PdP). Hierbei handelt es sich um ein junges Entwicklungsunternehmen, dessen Hauptaktivität in der Herstellung von handgefertigten Möbeln, Taschen und sonstigen Gebrauchsgegenständen liegt, alles Produkte, die aus lokalen Materialen hergestellt werden.
Das Interessante für Meret an diesem Betrieb wäre, dass sie hier die Möglichkeit bekäme, in unterschiedlichen Unternehmensbereichen wie Produktion, Design, Marketing und Ausbildung eingesetzt zu werden.

Die ausländischen Freiwilligendienste werden zu etwa 65% durch das IJFD – Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Den Rest der Summe sollen die „Freiwilligen“ durch Spenden einwerben, um auf diesem Wege in ihrem bisherigen Lebensumfeld die Projekte bekanntzumachen und für den Gedanken des Kulturaustausches und der internationalen Zusammenarbeit zu werben.

Weitere Informationen:
Kontaktdaten, falls weitere Informationen gewünscht werden:
meret.willing@gmx.de
Meret plant einen blog einzurichten, auf dem sie in regelmäßigen Abständen ausführlich über ihre Erfahrungen berichten möchte. Wer an diesen Berichten interessiert ist, wird gebeten, sich per E-mail mit ihr in Verbindung zu setzen, damit sie/er in einen entsprechenden E-mail-Verteiler aufgenommen werden kann. Zudem wird MENGEDE:InTakt! in regelmäßigen Abständen über Merets Aufenthalt in Mosambik berichten.
Wer für den bevorstehenden Kulturaustausch spenden möchte, kann das wie folgt tun
Überweisung an:             ICJA Freiwilligenaustausch
unter Angabe des
Verwendungszweckes: Spende 48-1818 und des Namens/Firmennamens
IBAN:                                   DE06  3506 0190 1011 8120 38
BIC:                                       GENODED1DKD
Kreditinstitut:                   KD-Bank  Dortmund
Spendenbescheinigungen werden auf Anforderungen ausgestellt.
Zusätzliche Infos zum ICJA
Der ICJA ist ein Verein, der sich auf ehrenamtliche Arbeit stützt.
Die Arbeit des ICJA kann mit den Worten „Freiwillige für Freiwillige“ beschrieben werden. Die weltweiten Freiwilligendiensteinsätze, die der ICJA anbietet, werden von einer Struktur getragen, die selbst aus Freiwilligen besteht und in der Form eines Vereins (in der Mitgliederversammlung) organisiert ist. Der ICJA ist dementsprechend kein profitorientiertes Unternehmen, sondern ein gemeinnütziger Verein, dem jede Person beitreten kann, die die Ziele des ICJA unterstützenswert findet. Die Gemeinnützigkeit des ICJA ist anerkannt, wodurch er in der Lage ist, Spendenbescheinigungen auszustellen.
Weitere Informationen unter: www.icja.de
Hinweis: Zur Vergrößerung der Fotos diese bitte anklicken!

 

 

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: