Bodelschwingh feiert – trotz Dauerregen

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Dortmunds ältestes Volksfest verwandelt das „Dorf“ in eine Festmeile

Live-Musik begleitete die Kirmes-Eröffnung.

Zum 696. Mal findet in Bodelschwingh das Volksfest des Jahres statt. Dass sich seine Bewohner selbst durch Dauerregen und gelegentlichen Wolkenbruch nicht vom Besuch ihrer Traditionskirmes abbringen lassen, bewiesen sie am Samstag erneut. Pünktlich vor dem obligatorischen Fassanstich durch Oberbürgermeister Ullrich Sierau, unterstützt von Bezirksbürgermeister Wilhelm Tölch und Ex-Bürgermeister Adolf Miksch, legte der Regen eine Pause ein.

Das Stadtoberhaupt hob in seiner Begrüßung das hohe Alter des Ortes sowie das Geschichtsbewusstsein und  Engagement seiner Bürger hervor. Bodelschwingh sei ein Stadtteil, „wo alle Menschen vernünftig miteinander umgehen.“ Vielleicht solle man schon über den Zeitpunkt der 700-Jahrfeier nachdenken – entweder 2022 (wenn das Ereignis 700 Jahre zurück liegt) oder bereits 2021( wenn es zum 700. Male gefeiert wird)…

 

Begrüßt wurden Bodelschwingher und Gäste durch Hans-Peter Arens von der Schaustellervereinigung, neben ihm OB Sierau (links) und Bezirksbürgermeister Tölch.

Imbisstände vor Scheunentor: ländliche Kulisse gehört zu Dortmunds ältestem Volksfest.

Das Wetter schafft es am Samstag nicht, die Bürger vom Kirmesbesuch abzuhalten.

Zum Abschluss ein sonniger Kirmestag

Der Montag, üblicher Höhepunkt des Volksfestes, entschädigte die Bodelschwingher in punkto Wetter vollständig: Bereits am frühen Morgen strahlte die Sonne über den Ständen des Krammarktes Im Odemsloh und lockte viele zum Schlendern und Einkaufen. Gegen Mittag waren an der Deininghauser Straße auch die Sitzplätze der Imbissstände belegt.

Dieser bunt bezopfte Perückenkopf wachte über die Stände des Krammarktes Im Odemsloh.

Schönes Wetter lockte auch in der Deininghauser Straße mehr Besucher an.

Bilder und Dokumente aus der Bodelschwingher Geschichte waren im evangelischen Gemeindehaus zu sehen. Otto Schmidt und seine Mitstreiter vom Heimatverein hatten rund 200 alte Fotos zusammen getragen.

Fotos: Monika Zybon-Biermann

 

 

 

 

 

 

 

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