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„Gigaliner“ in Nette gesichtet

In Skandinavien gehören sie schon zum alltäglichen Straßenbild. Die Rede ist von den überlangen Lastkraftwagen. Verniedlichend werden sie dort Eurocombi genannt. Nach einem 5jährigen Feldversuch wagen sich die mehr als 25 Meter langen Kolosse seit dem 1. Januar 2017 auch in Deutschland auf einem sogenannten Positivnetz (überwiegend Autobahnen) in den allgemeinen Straßenverkehr.

Ein Fünfachser wurde unlängst bereits in Nette gesichtet. Testpilot ist hier der 72jährige Franz Klimek aus Huckarde. Seine Ladung ist die Mittwochsausgabe des Dortmunder Stadtanzeigers. Der ehemalige Bergmann, der nach eigenen Angaben 10 Damen zu versorgen hat (womit hat er nicht gesagt) ist auf ein rationelles Abwickeln seiner Transportarbeit angewiesen.

Sein Gigaliner ist Marke Eigenbau, auf ein amtliches Kennzeichen hat die Straßenverkehrsbehörde bisher verzichtet. Eine TÜV-Abnahme steht auch noch aus. Da er die Höchstgeschwindigkeit von 4 km/h niemals überschritten hat, ist ihm sogar gestattet worden, die öffentlichen Gehwege benutzen zu dürfen. Für Nachtfahrten (die bisher noch nicht stattfanden) hat er sogar ein Rücklicht montiert.

Sollte die Testphase erfolgreich verlaufen, ist davon auszugehen, dass sich nach den notwendigen patentrechtlichen Klärungen die zurzeit stark gescholtenen Automobil-Konzerne einer Vermarktung nicht verweigern werden.
Im Vorteil zu den Diesel-Zugmaschinen ist die Öko-Bilanz des Klimek-XXL-Trucks jedenfalls ein Schritt ins nächste Jahrhundert: Emissionen durch Stickoxyde und CO2 = 0 Gramm/km.

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