Fast geschafft: Ev. St. Remigius Kirche erstrahlt in neuem Glanz

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Fassadenarbeiten stehen dank Spende der Sparkasse Dortmund kurz vor dem Abschluss

v.l. Britta Wienbrandt (Sparkasse), Thorsten Raatz (Presbyterium), Brunhilde Usbeck (Förderverein)

Die Außenhaut der Ev. St. Remigius Kirche im alten Ortskern von Mengede bröckelte. Die Fassade musste dringend saniert werden. Die dazu erforderlichen Arbeiten begannen im Jahr 2003, ohne dass die Gesamtfinanzierung gesichert war. Deshalb gründete sich kurz danach im Jahre 2004 der Förderverein der Ev. St. Remigius Kirche. Sein Ziel war es unter anderem, die nötigen Mittel zur Fassadenrenovierung aufzubringen. „Vielen Mengeder Bürgern lag es am Herzen, ihre historische Kirche, einem einzigartigen Baudenkmal in Mengede und in der Region, vor dem Verfall zu bewahren. So kamen anfangs recht schnell 30.000 € an Spendengeldern als Zuschuss zur Sanierung des Nordgiebels zusammen“, berichtet Brunhilde Usbeck, Vorsitzende des Fördervereins.

Ein Blick in den zweischaligen Fassadenaufbau

Sehr gut zu erkennen: Teile der erneuerten Fassade

Nach 13 Jahren hat endlich der letzte Bauabschnitt der Fassadensanierung an der Ev. St. Remigius Kirche begonnen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 280.000 €. Bundesmittel und der Förderverein trugen ihren Beitrag zur Kostendeckung bei. Trotzdem verbleibt bei der Ev. Noah-Kirchengemeinde noch ein beträchtlicher Teil der Kosten. Eine großzügige Zuwendung der Sparkasse Dortmund in Höhe von 15.000 € an den Förderverein trägt zu dessen Freude und zur Freude der Ev. Noah-Kirchengemeinde spürbar zur Entlastung bei. Nach Beendigung der Arbeiten ist damit die Fassadensanierung an der gesamten Kirche abgeschlossen. Die Bauherrn haben sich Ende Oktober 2017 zum Ziel gesetzt. „Sofern das Wetter mitspielt“, schüttet Wolfgang Piechota von der bauausführenden Firma, deren Schwerpunkt die Sanierung denkmalgeschützter Bauwerke ist, ein wenig Wasser in den Wein. „Auf jeden Fall soll der Nikolausmarkt ohne die Beeinträchtigung durch Baugerüste stattfinden können“, ergänzt Thorsten Raatz vom Presbyterium.

Hoch hinaus ging es für die Teilnehmer des Pressetermins per Baustellenaufzug

Die Ev. St. Remigiuskirche gehört zu den ältesten Kirchen Westfalens. Die Anfänge von Kirche und Kirchspiel in Mengede gehen vermutlich auf die Zeit Karls des Großen (768-814) zurück. Mehr Informationen erhalten sie unter:

http://www.heimatverein-mengede.de/index.php?option=com_content&view=article&id=525:ev-st-remigius-kirche&catid=108:qr-codes&Itemid=242

Auf dem vor dem Eingang angebrachten QR-Code können Sie ebenfalls Informationen zur Ev. St. Remigius-Kirche mittels Ihres Smartphones abrufen.

Hinweis: Zum Vergrößern der Fotos diese bitte anklicken.
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