Mathes Schweinberger stellt in der Bibliothek Mengede aus

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Mengede – vor Ort gezeichnet

Gestern, am 07. November 2017 wurde in der Mengeder Bibliothek die Ausstellung des Dortmunder Künstlers Mathes Schweinberger eröffnet. Unter dem Titel „Mengede – vor Ort gezeichnet“ sind Zeichnungen des Dortmunder Künstlers mit Motiven aus Mengede zu sehen.

Bereits bei diesem kleinen in der Bibliothek präsentierten Ausschnitt aus der Arbeit des Künstlers wird deutlich, wie vielfältig der Ortskern von Mengede mit denkmalgeschützten Gebäuden bestückt ist.  Somit ist natürlich dieser Bereich besonders ergiebig für jemanden, der nach ausdrucksstarken Motiven sucht. Aber nicht nur hier, sondern auch hinter der Bahn gibt es zahlreiche Gebäude, die es ihm angetan haben und die aus Sicht von Schweinberger bestens geeignet sind, von ihm dargestellt zu werden. Nur zu, kann man da sagen und hoffen, dass der ein oder andere Eigentümer dieser Gebäude sich entschließt. eine Zeichnung bei Matthes Schweinberger in Auftrag zu geben.

Dieser hat Mengede bereits Anfang des Jahres näher kennengelernt, als er im Heimatverein über  seine Arbeit berichtete und anschließend gleich den Auftrag bekam, das Heimathaus zu zeichnen. Diese Zeichnung hat inzwischen einen Ehrenplatz im Heimathaus gefunden. Seine Bilder zeichnet er an Ort und Stelle – teilweise unter reger Beteiligung der vorübergehenden Passanten.

Der Künstler ist ein „Kind des Ruhrgebiets“. Er wurde 1963 in Brambauer geboren. Nach seinem Studium der „Visuellen Kommunikation“ an der FH Münster zog es ihn zurück in das Ruhrgebiet. Seit 1993 ist er als freischaffender Zeichner, Maler und Grafiker tätig. Sein Zuhause ist seit vielen Jahren die Dortmunder Nordstadt. (MENGEDE:InTakt hatte vor dieser Ausstellung bereits zweimal – am 6.1.2017 bzw. am 29.7.2017 – über ihn berichtet.)

Die Idee zur Ausstellung kam Jeanine Sebrantke – Leiterin der Mengeder Bibliothek -, nachdem sie diese Berichte gelesen hatte.

Und in der Tat: „Das künstlerische Interesse von Matthew Schweinberger gilt zwar dem Ruhrgebiet insgesamt, aber diese aktuelle kleine Ausstellung zeichnet sich durch den ausschließlichen Bezug zu Mengede aus. Das haben wir bisher in dieser Form noch nicht gehabt. Die Ausstellung lädt zum Staunen und Verweilen ein. Ich wünsche mir, dass viele Menschen  die Gelegenheit wahrnehmen, sich vom Blick des Künstlers auf ihren Wohnort einfangen zu lassen“, so die rührige Leiterin der Mengeder Bibliothek.

Die Bilder dieser Ausstellung sind an den Öffnungszeiten der Bibliothek zu besichtigen. Die Ausstellung geht bis zum 8.12.2017.

 

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