Licht und Schatten bei den Mengeder Handballern

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TVM-Handball-Damen deklassieren die DJK Saxonia

Nahtlos knüpften die Handball-Damen des TV Mengede an ihre couragierte Leistung vom Vorwochenende an. Ihr Gegner, die DJK Saxonia, war gegen die virtuos agierenden Schützlinge von Coach Jörg Ocklenburg total überfordert und resignierte.

Ein deutliches 11:24 im Auswärtsspiel zugunsten für Mengede deutet auf die gewachsene Stabilität der Mengederinnen hin, die sich von Spiel zu Spiel immer enger dem Niveau der Bezirksliga-Spitzenteams annähern.

Trainer Jörg Ocklenburg freute sich über eine geschlossene Abwehrleistung, mit der vor allem in der zweiten Spielhälfte die Saxonen zur Verzweiflung gebracht wurden. Während beim Seitenwechsel mit 8:11 für Mengede noch alles offen schien, bekamen die Gastgeberinnen in den folgenden 30 Minuten „keine Schnitte“. Was sich dann doch nicht in den Armen der TV-Damen verfing, wurde eine Beute ihrer stark aufspielenden Torhüterin Madeleine Wiegand.

Leonie Schulenburg erzielt eines ihrer vier Tore

Auch im Angriff klappte alles wie am Schnürchen. Tempo-Gegenstöße von Malin Lutz, verdeckte Kreisanspiele an Leonie Schulenburg, die in dieser Position immer wertvoller wird, druckvolle Aktionen durch Rieke Danielsen und besonders ein gelungener Einstand der Noch-Jugendlichen Nina Deimen, die sich mit einem Treffer sogar in der Torschützinnen-Liste wiederfand, lassen hoffen, dass sich die TVM-Damen bei noch zwei ausstehenden Meisterschaftsspielen zum Jahreswechsel im oberen Tabellendrittel festsetzen können.

Der TVM spielte mit:
Madeleine Wiegand, Sina Untenberger, Malin Lutz(6), Nina Deimen(1), Anika Piehl, Zoe Philina Sulcek(2), Aysen Ugur(3/2), Rieke Danielsen(3), Inga Hagestroem(3), Paula Lechtenbörger, Johanna Spratte(1), Theresa Szameitat, Leonie Schulenburg(4), Alina Boenigk(1).
Betreuer: Jörg Ockenburg, Tobias Schlüter.

Handball-Herren verlieren knapp
Da auch die zweite Mannschaft der Mengeder Handballdamen mit 16:12 ihr Meisterschaftsspiel gegen den SC Huckarde-Rahm gewann, zudem die weibliche A-Jugend sich mit einem deutlichen 20:35-Auswärtssieg aus Haltern zurückmeldete und sich damit für die Haupt-Endrunde qualifizierte, war die Stimmung im Mengeder Damenlager nicht zu übertreffen.

Weniger gute Stimmung gab es da bei den Herren, die im Heimspiel gegen den Tabellen-Nachbarn DJK TuS Ruhrtal Witten mit 25:28 das Nachsehen hatten.
Die gute Nachricht zuerst: Der neue Trainer Andreas Kuno hat es geschafft, die Abwehrarbeit des Teams zu verbessern. Dass erkennt man an der Durchschnitts-Gegentor-Quote von rund 27, die im Vorjahr um einiges höher lag. Das Handicap, und das ist leider die Kehrseite der Medaille, war der Weggang von Torjäger Lukas Wollbrink zum ATV Dorstfeld. Hierfür einen adäquaten Ersatz zu schaffen, war bislang nahezu unmöglich.

Hinzu kommt, dass alle Kreisliga-Mannschaften leistungsmäßig enger zusammengerückt sind. Das erkennt man an den durchweg engen Spielergebnissen. So gelang es beispielsweise den Mengedern, gegen Spitzenteams zu punkten – gegen die unteren Vereine aber ließen sie Federn.
Auch gegen die Ruhrtaler war es bis auf die letzte Viertelstunde eine Begegnung auf Augenhöhe. Dann jedoch nutzte Witten einige Unaufmerksamkeiten in der Mengeder Deckung, baute einen 3-Tore-Abstand auf und rettete ihn ins Ziel.

Noch ist Panikmache nicht angesagt. Bis Weihnachten sind es noch zwei Meisterschaftsspiele, von denen aber zumindest eins gewonnen werden sollte, will man nicht frühzeitig in die Abstiegsränge abfallen.

Der TVM spielte mit:
Alexander Kämper, Dominik van Kolken, Moritz Schenk(3), Markus Schlüter(4), Marvin Folgmann, Tobias Schlüter, Dominik Kaufmann,(4), Niklas Wagener(4), Philipp Kremerskothen(5), Jan-Hendrik Jägermann, Niklas Schumann(1), Philip Timm.
Betreuer: Andreas Kuno
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