Der digitale Wandel erfasst alle Lebensbereiche

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SPD Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen wählt neuen Vorstand

Zur Neuwahl des Unterbezirksvorstandes der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen trafen sich am Donnerstag, 16.11.2017, die Delegierten der SPD-Betriebsgruppen und betrieblichen Vertrauensleute aus Dortmund.
Dem neuen Vorstand gehören als Vorsitzender Ulrich Piechota, als stellvertretende Vorsitzende Bianca Hermann und Detlef Bülau, als Schriftführer Karlheinz Wetzel und Jasmin Brötzmann an. Dem Vorstand gehören darüber hinaus 21 Vertreterinnen und Vertreter aus Dortmunder Unternehmen und Betrieben als Beisitzer an.

Weitere personelle Entscheidungen waren die Nominierungen von Ulrich Piechota zur Wahl als Beisitzer für den AfA-Bundesvorstand, von Anja Butschkau zur Wahl der AfA NRW-Landesvorsitzenden und Bianca Hermann zur Wahl als stellvertretende AfA NRW-Landesvorsitzende. Damit wurde der Wille verdeutlicht, dass die AfA Dortmund auch zukünftig in Landes- und Bundesgremien eine mitbestimmende Rolle beansprucht.

„Das Leitmotiv unserer politischen Arbeit ist einfach, knapp und klar: Für Arbeit und soziale Gerechtigkeit! Diese beiden Ziele haben Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit über 150 Jahren verfolgt und sie haben nichts von ihrer Aktualität verloren.“ erklärt der neugewählte AfA Vorsitzende Ulrich Piechota. “dies insbesondere vor dem Hintergrund der verlorenen Wahlen in NRW und dem Bund.“

Zu den weiteren Schwerpunkten der Arbeit teilt die Geschäftsführerin des SPD Unterbezirks Dortmund – Christa Becker-Lettow- mit:
Kritisch betrachtet wurde noch einmal die Entscheidung des Unterbezirks-Parteitages von 2016 den Unterbezirksvorstand zu verkleinern und die Anzahl der AfA –Delegierten auf dem Parteitag von 24 auf 6 zu reduzieren. Die Delegierten waren sich einig, dass dies nicht der Weg ist um in den Betrieben wieder zu einer positiven Grundeinstellung gegenüber der SPD zu kommen. Diskutiert wurden auf der Konferenz auch die Schwerpunkte der kommenden zwei Jahre.
Hierzu gehört zweifellos die fortschreitende Digitalisierung. Denn der digitale Wandel erfasst alle Lebensbereiche. Im 19. Jahrhundert war es die Industrialisierung die einen Rahmen brauchte. Heute ist es die Digitalisierung. Der technischen Fortschritt der Digitalisierung darf nur mit einem gesellschaftlichen Fortschritt einhergehen. Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt und die damit einhergehende Verdichtung von Arbeit mache es nötig Regelungen und Visionen zu entwickeln damit Flexibilisierungen nicht nur zu Lasten der abhängig Beschäftigten geschehen.

„Chancen der neuen Technologien nutzen, Risiken klein halten.“ So Detlef Bülau neu gewählter stellvertretender Vorsitzender der AfA.

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