Neujahrswanderung des Heimatvereins Mengede nach Deusen

„Die Koalition der Willigen“: 14 Teilnehmende bei der Neujahrswanderung des Heimatvereins Mengede.

Die erste Wanderung des Jahres war ein voller Erfolg

Von Diethelm Textoris 

Es gibt kein schlechtes Wetter, wenn die Laune gut ist. Das sagte sich die Wandergruppe des Mengeder Heimatvereins  und plante trotz frostiger Wetterprognosen mit Schneeregen eine Neujahrswanderung. Und tatsächlich machten sich 14 Unermüdliche am ersten Januar auf den Weg zu einer 10 Kilometer langen Wanderung vom Mengeder Heimathaus bis nach Deusen. Wobei fünf von ihnen älter als 80 Jahre waren. Scherzhaft machte der lockere Spruch die Runde: „Wer im Zweiten Weltkrieg in der Sch…. gelegen hat, und sei es in den Windeln, den kann nichts mehr erschüttern.“ Weiterlesen

DIE GANZE ZEIT
ist der Titel der Eröffnungsausstellung zum 70jährigen Jubiläum
des Westfälische Künstlerbundes Dortmund.

Von Klaus Pfeiffer – WKD

Der WKD feiert gemeinsam mit der Dortmunder Gruppe ihr 70jähriges Jubiläum. Die Dortmunder Gruppe und der WKD werden im Laufe des Jahres neben Ausstellungen eine Reihe von unterschiedlichen Veranstaltungen präsentieren. Zu erwarten sind Rückblicken auf die Geschichte der Dortmunder Kunst der letzten 70 Jahre.

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Silvesterkracher: Grönland bleibt deutsch – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Silvesterkracher: Grönland bleibt deutsch

Von Peter Grohmann

Manches ist so grottenfalsch, dass nicht einmal das Gegenteil davon wahr ist, sagte mir Karl Krauss. Der Wiener ahnte, was ihn erwartete. Schon lange vor ’33 warnte er meine Omi Glimbzsch und ihre Mischpoke in Zittau vor den Nazis – und der Ahnungslosigkeit der Bürger, die bis heute nie von nix was wussten. Auch in den USA warnten kluge Zeitgenossen vor vielen Jahreswechseln, dass dort eine Oligarchie mit extremem Reichtum, Macht und Einfluss entstehe, die die Demokratie, die Grundrechte und Freiheiten für alle bedrohe. Das war vielen Nordamerikanern gerade recht, sprach ihnen aus tiefster Seele. Was sie nicht ahnen: Einen direkten Gesandten Gottes kriegt man kaum mehr los. Es sei denn, man nimmt JD Vance.

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Bus und Bahn in Dortmund bekommen überwiegend gute Noten

2.700 Rückmeldungen auf Online-Umfrage zur Zukunft des ÖPNV

Mehr Direktverbindungen, mehr Sicherheit und Sauberkeit wünschen sich Bus- und Bahn-Fahrer*innen, die sich von April bis Juni 2025 an einer städtischen Online-Befragung beteiligt haben. Am besten bewertet wurden die Stadtbahn mit der Schulnote 2 und die Entfernung zur nächsten Haltestelle mit 2,2.

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OUTLIVE – Von Peter Attia

OUTLIVE: Wie wir länger und besser leben können, als wir denken
 
Von Tim Neuvians
Mit „OUTLIVE“ hat Peter Attia ein Buch geschrieben, das sich deutlich von klassischen Gesundheitsratgebern abhebt. Es ist wissenschaftlich fundiert, stellenweise kompromisslos ehrlich und fordert die Lesenden aktiv heraus, ihre Einstellung zu Gesundheit, Krankheit und Altern zu überdenken. Im Zentrum steht nicht die Frage, wie wir möglichst alt werden, sondern wie wir möglichst lange gut leben können.

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Klimabündnis warnt vor neuen Gewerbeflächen auf der grünen Wiese

Statt Freiflächen zu opfern,
braucht Dortmund eine neue Wirtschaftsstrategie

Das Dortmunder Klimabündnis zeigt sich fassungslos über die wirtschaftspolitischen Pläne des neuen Oberbürgermeisters Kalouti und warnt vor einem Rückfall in eine längst überholte Grüne-Wiese-Politik. Besonders die Forderung, im Groppenbruch ein Gewerbegebiet zu errichten, stößt bei den Klima- und Umweltakteuren auf scharfe Kritik.

Klimabündnis kritisiert Kurs des Oberbürgermeisters

Oberbürgermeister Kalouti hat angekündigt, wieder neue Wirtschaftsflächen im Freiraum auszuweisen. Den derzeit gültigen Ratsbeschluss bezeichnet er in einem Interview mit den Nordstadtbloggern als „selbstmörderisch“. Nach seiner Darstellung koppelt sich Dortmund damit von jeder wirtschaftlichen Entwicklung ab und gefährdet die „Lebensgrundlage, um unsere Leute zu ernähren“.

​Das Klimabündnis Dortmund bewertet diese Aussagen als völlig falsches Signal in Zeiten der Klimakrise und Flächenknappheit.

Groppenbruch seit 2012 vom Tisch

Für Kopfschütteln bei den Klimaschützern sorgt Kaloutis Vorstoß, im Groppenbruch erneut ein Gewerbegebiet zu planen. Hartmut Koch vom Klimabündnis verweist auf ein Gutachten von Dr. Jansen aus dem Jahr 2022, wonach sich die betroffene Fläche vollständig in Fremdeigentum befindet, zahlreiche Restriktionen aufweist und die Erschließung als wirtschaftlich nicht darstellbar eingestuft wird.

„Bagger im Groppenbruch sind eine Zeit- und Kostenfalle – mögliche Klagen der Eigentümer nicht einmal eingerechnet“, so Koch.

Flächenreserven mobilisieren

Neben ehemals genutzten Gewerbeflächen, wie dem ehemaligen HSP-Gelände und der Caterpillar-Fläche, müssen endlich die zahlreichen nicht genutzten Flächenpotenziale in vorhandenen Gewerbegebieten aktiviert werden. Wirtschaftsförderung und Stadtplanung müssen umdenken und eine Strategie für Flächenreserven im Bestand entwickeln. Dazu gehören eine stärkere vertikale Nutzung, Überbauung von Parkplätzen und die Aktivierung untergenutzter Hallen und Lagerflächen im Bestand.

Fokus auf zukunftsfähige Branchen statt Flächenverbrauch

„Die Wirtschaftsförderung braucht eine klare Ausrichtung auf eine zukunftsfähige Wirtschaft“, so Hartmut Koch weiter. „Es  bringt nichts, auf die Ansiedlung eines internationalen Großunternehmens zu warten. Stattdessen muss Dortmund gezielt Start-ups aus dem Uni-Umfeld sowie innovative Handwerksbetriebe im Solar- und Energiebereich oder der Kreislaufwirtschaft unterstützen, die meist gar nicht so viel Fläche brauchen. Hier liegen die Arbeitsplätze der Zukunft – das muss der Oberbürgermeister noch lernen“.

Quelle: Friedrich Laker (Sprecher) für den Koordinierungskreis Klimabündnis Dortmund