Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleg*innen, liebe Medienschaffende,
Europa erlebt immer häufiger extreme Hitze, Dürren, Ernteausfälle, Waldbrände und Wasserknappheit. Diese Entwicklungen setzen Menschen, der Natur und der biologischen Vielfalt massiv zu und bedrohen zugleich Wirtschaft und Infrastruktur. Auch in Deutschland wurden diesen Sommer Hitzerekorde gebrochen; knapp 10.000 Menschen sind bis Mitte Juli an den Folgen extremer Hitze gestorben.
Ein breites Bündnis aus Klimaschutz-, Sozial-, und Blaulicht-Organisationen kritisiert scharf, dass die Bundesregierung in dieser Situation zentrale Instrumente des Klimaschutzes schwächt und Mittel für notwendige Investitionen in Klimaschutz und Klimaanpassung kürzt. Das Bündnis fordert in einer Pressekonferenz und Bildaktion vor dem Bundeskanzleramt, dass die Bundesregierung endlich Verantwortung übernimmt. Dazu gehört aus Sicht des Bündnisses, zeitnah einen Hitzegipfel mit allen relevanten Akteuren einzuberufen. Die Organisationen machen mit ihrer gemeinsamen Aktion den Aufschlag dafür. Zu Wort kommen Expert*innen und Betroffene, die aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, was die Auswirkungen der Klimakrise für die Gesellschaft und konkret für ihren Alltag bedeuten und was zu tun ist, um nun die Krisenspirale zu durchbrechen.
Die Pressekonferenz und Aktion wird u.a. von den folgenden Organisationen getragen: Arbeiterwohlfahrt (AWO), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), Deutscher Mieterbund (DMB), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Fridays for Future, GermanZero e.V., Gaswende, Greenpeace Deutschland, Klima-Allianz Deutschland, Naturschutzbund Deutschland (NABU), WWF Deutschland.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr BUND-Pressestelle