Gute Nacht, Taiwan
Von Mario Lars

„Die Koalition der Willigen“: 14 Teilnehmende bei der Neujahrswanderung des Heimatvereins Mengede.
Die erste Wanderung des Jahres war ein voller Erfolg
Von Diethelm Textoris
Es gibt kein schlechtes Wetter, wenn die Laune gut ist. Das sagte sich die Wandergruppe des Mengeder Heimatvereins und plante trotz frostiger Wetterprognosen mit Schneeregen eine Neujahrswanderung. Und tatsächlich machten sich 14 Unermüdliche am ersten Januar auf den Weg zu einer 10 Kilometer langen Wanderung vom Mengeder Heimathaus bis nach Deusen. Wobei fünf von ihnen älter als 80 Jahre waren. Scherzhaft machte der lockere Spruch die Runde: „Wer im Zweiten Weltkrieg in der Sch…. gelegen hat, und sei es in den Windeln, den kann nichts mehr erschüttern.“ Weiterlesen
Der größte Weihnachtsbaum der Welt
Von Diethelm Textoris
Es war einmal ein Weihnachtsbaum,
im Lichterglanz schön anzuschauen.
Jetzt sieht man nur Gerüst und Stangen,
denn Weihnachten ist längst vergangen.
Von Klaus Pfeiffer – WKD
Der WKD feiert gemeinsam mit der Dortmunder Gruppe ihr 70jähriges Jubiläum. Die Dortmunder Gruppe und der WKD werden im Laufe des Jahres neben Ausstellungen eine Reihe von unterschiedlichen Veranstaltungen präsentieren. Zu erwarten sind Rückblicken auf die Geschichte der Dortmunder Kunst der letzten 70 Jahre.
Auf’n Pils Im Heimathaus
Der Heimatverein Mengede lädt auch im neuen Jahr seine Mitglieder, gerne auch Gäste, zum offenen Abend bei einem Gläschen Pils ein.
Am 8. Januar 2026, ab 19 Uhr im Heimathaus am Widum
Silvesterkracher: Grönland bleibt deutsch2.700 Rückmeldungen auf Online-Umfrage zur Zukunft des ÖPNV
Tanzen ins Neue Jahr mit Reinhard Alff


Von Tim Neuvians
Statt Freiflächen zu opfern,
braucht Dortmund eine neue Wirtschaftsstrategie
Das Dortmunder Klimabündnis zeigt sich fassungslos über die wirtschaftspolitischen Pläne des neuen Oberbürgermeisters Kalouti und warnt vor einem Rückfall in eine längst überholte Grüne-Wiese-Politik. Besonders die Forderung, im Groppenbruch ein Gewerbegebiet zu errichten, stößt bei den Klima- und Umweltakteuren auf scharfe Kritik.
Klimabündnis kritisiert Kurs des Oberbürgermeisters
Oberbürgermeister Kalouti hat angekündigt, wieder neue Wirtschaftsflächen im Freiraum auszuweisen. Den derzeit gültigen Ratsbeschluss bezeichnet er in einem Interview mit den Nordstadtbloggern als „selbstmörderisch“. Nach seiner Darstellung koppelt sich Dortmund damit von jeder wirtschaftlichen Entwicklung ab und gefährdet die „Lebensgrundlage, um unsere Leute zu ernähren“.
Das Klimabündnis Dortmund bewertet diese Aussagen als völlig falsches Signal in Zeiten der Klimakrise und Flächenknappheit.
Groppenbruch seit 2012 vom Tisch
Für Kopfschütteln bei den Klimaschützern sorgt Kaloutis Vorstoß, im Groppenbruch erneut ein Gewerbegebiet zu planen. Hartmut Koch vom Klimabündnis verweist auf ein Gutachten von Dr. Jansen aus dem Jahr 2022, wonach sich die betroffene Fläche vollständig in Fremdeigentum befindet, zahlreiche Restriktionen aufweist und die Erschließung als wirtschaftlich nicht darstellbar eingestuft wird.
„Bagger im Groppenbruch sind eine Zeit- und Kostenfalle – mögliche Klagen der Eigentümer nicht einmal eingerechnet“, so Koch.
Flächenreserven mobilisieren
Neben ehemals genutzten Gewerbeflächen, wie dem ehemaligen HSP-Gelände und der Caterpillar-Fläche, müssen endlich die zahlreichen nicht genutzten Flächenpotenziale in vorhandenen Gewerbegebieten aktiviert werden. Wirtschaftsförderung und Stadtplanung müssen umdenken und eine Strategie für Flächenreserven im Bestand entwickeln. Dazu gehören eine stärkere vertikale Nutzung, Überbauung von Parkplätzen und die Aktivierung untergenutzter Hallen und Lagerflächen im Bestand.
Fokus auf zukunftsfähige Branchen statt Flächenverbrauch
„Die Wirtschaftsförderung braucht eine klare Ausrichtung auf eine zukunftsfähige Wirtschaft“, so Hartmut Koch weiter. „Es bringt nichts, auf die Ansiedlung eines internationalen Großunternehmens zu warten. Stattdessen muss Dortmund gezielt Start-ups aus dem Uni-Umfeld sowie innovative Handwerksbetriebe im Solar- und Energiebereich oder der Kreislaufwirtschaft unterstützen, die meist gar nicht so viel Fläche brauchen. Hier liegen die Arbeitsplätze der Zukunft – das muss der Oberbürgermeister noch lernen“.