Medieninfo von DSW21: Schulterschluss beim 1. Hafentag NRW
Häfen fordern mehr Planungssicherheit und politische Priorität
Mit dem ersten Hafentag Nordrhein-Westfalen haben die Duisburger Hafen AG (duisport) und die Dortmunder Hafen AG am Donnerstag (2. Juli) im Kongresszentrum der Dortmunder Westfalenhallen die wirtschafts- und industriepolitische Relevanz der Häfen hervorgehoben und zugleich mehr Planungssicherheit eingefordert.
Cartoon des Tages – Ari Plikat
Neue Chancen für qualifizierte Frauen: PerMenti NRW zieht erfolgreiche Bilanz
Das war noch einmal ein intensiver Austausch zum Abschluss: Im Saal Westfalia kamen Akteur*innen des Projekts „PerMenti NRW“ zusammen und blickten auf drei Jahre erfolgreicher Arbeit zur beruflichen Integration qualifizierter Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung zurück.
Gute Verkehrslösung für das Schulquartier Hacheney schaffen
SPD-Ratsfraktion schlägt Prüfung
eines zusätzlichen Stadtbahnhalts vor
Die SPD-Ratsfraktion Dortmund hat mit einem Prüfauftrag einen neuen
Vorschlag eingebracht, um das angrenzende Wohngebiet rund um das geplante
Schulquartier in Hacheney vor zusätzlichen Verkehrsbelastungen zu schützen.
Der Antrag wurde im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und
Wohnen von den demokratischen Fraktionen und Gruppen unterstützt. Weiterlesen
Cartoon des Tages – Mario Lars
Trotz trockenem Juni: Starkregen an sechs Tagen
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| Im Emscher-Gebiet fielen im Mittel 39,6 mm Niederschlag (130-jähriges Mittel = 74 mm; ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter). Im Lippe-Gebiet liegt das Gebietsmittel über 20 mm höher. Trotzdem bleibt die Menge deutlich unter dem langjährigen Mittel. Dort fielen im Juni 61,2 mm Niederschlag (130-jähriges Mittel = 71 mm). Die Gewitterlagen trafen das Lippe-Gebiet öfter und kräftiger als das Emscher-Gebiet. Insgesamt registrierten Emschergenossenschaft und Lippeverband im Juni an sechs Tagen Starkregenereignisse.
Die Monatsmengen liegen in den Verbandsgebieten zwischen 31,3 mm Niederschlag an der Station Pumpwerk Bottrop-Eigen und 80,8 mm an der Station Kläranlage Haltern-Mitte in der Stadt Haltern am See. Die großen Unterschiede ergeben sich durch die lokalen Gewitter. Die höchste Tagessumme wurde im Juni am 20.6. erreicht. An diesem Tag fiel an der Station Kläranlage Haltern-Mitte eine Niederschlagsmenge von 28,7 mm. Die höchste Tagesmenge im Emscher-Gebiet wurde in Duisburg-Aldenrade erreicht: Am 4.6. fiel an der Station Pumpwerk Duisburg-Hülsermanngraben eine Tagessumme von 15,4 mm. Auswertung der Temperaturdaten Im Betrachtungszeitraum vom 15. bis zum 30 Juni lag seit dem 16. Juni die tägliche maximale Lufttemperatur über 25 Grad Celsius, was der allgemeinen Definition nach sogenannten „Sommertagen“ entsprach. Im Zeitraum zwischen dem 18. Juni und dem 28. Juni – und damit an gleich elf Tagen in Folge – betrug die tägliche maximale Lufttemperatur mindestens 30 Grad Celsius, meistens aber sogar noch deutlich mehr. Diese Werte werden als „heiße Tage“ definiert. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) kann bereits ab drei aufeinanderfolgenden heißen Tagen von einer „Hitzewelle“ gesprochen werden – bei elf solcher heißen Tage war die Hitzewelle damit mehr als belegt. Zwischen dem 24. Juni. und dem 27. Juni betrug die tägliche maximale Lufttemperatur sogar entweder mindestens 35 Grad Celsius oder mehr – diese Werte definieren einen „extrem heißen Tag“ bzw. „Wüstentag“. Als absolutes Temperaturmaximum wurden am 26. Juni gleich an vier Stationen von Emschergenossenschaft und Lippeverband – und zwar in Bottrop, Dinslaken, Dülmen und Hamm – ein Wert von 39,4 Grad Celsius erreicht. Dieser Wert ist der höchste Juni-Wert, den EGLV an ihren Stationen bisher aufgezeichnet haben. Insgesamt betrachtet handelt es sich um den dritthöchsten Maximalwert nach 41,4 Grad Celsius am 25. Juli 2019 und 39,7 Grad Celsius am 8. August 2003. Hohe Temperaturen können negative Folgen für Böden und Gewässer haben. In Flüssen und Bächen kann es durch die Gefahr von Niedrigwasserständen zu einer Reduzierung des Sauerstoffgehaltes kommen, was aquatische Lebewesen beeinträchtigen könnte. Eine Austrocknung von Böden kann wiederum zur Folge haben, dass diese bei plötzlich auftretendem Starkregen kein Wasser aufnehmen können, wodurch die Überflutungsgefahr steigt. Die nun im Juni beobachteten – und ohne Zweifel auch gefühlten – Temperaturentwicklungen bekräftigen einmal mehr die Erfordernis, das Schwammstadt-Prinzip in der Region umzusetzen und die Städte und Kreise in der Emscher-Lippe-Region klimaresilient zu gestalten. Wenn es einmal regnet, dann sollte dieses Wasser nicht in der Schmutzwasserkanalisation landen, sondern vor Ort versickern oder in Gewässer abgeleitet werden. Auf diese Weise würden die Wasserkörper (Grundwasser, Flüsse und Bäche) und Böden gestärkt und an die Folgen des Klimawandels angepasst – sie wären künftig resilienter und weniger anfällig bei heißeren Temperaturen. Zahlreiche Projekte für ein nachhaltiges Regenwassermanagement setzen Emschergenossenschaft und Lippeverband gemeinsam mit ihren Mitgliedskommunen unter dem Dach der Zukunftsinitiative Klima.Werk um. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.klima-werk.de. Emschergenossenschaft und Lippeverband |
Kooperation mit Leihrad-Anbieter Donkey Republic abgeschlossen
Fahrgäste profitieren von Vergünstigungen – Abo-Kund*innen fahren erste halbe Stunde kostenlos – 300 Leihräder an 92 Stationen – Praktische Ergänzung zur Fahrt mit Bus und Bahn
Café lädt zum Genuss am Friedensplatz
| Anmietungs-Fonds beendet langjährigen Leerstand |
| Ein langjähriger Leerstand im Herzen der City gehört der Vergangenheit an: Mithilfe des Anmietungs-Fonds des Citymanagements startet das „Café am Friedensplatz“ und schließt so die Lücke zwischen zwei etablierten Gastronomien. |
| Wo früher eine Eisdiele war, gab es in den vergangenen Jahren nur verklebte Fenster. Künftig aber soll Kaffeeduft die Kundschaft anlocken: Mit dem Versprechen auf aromatische Bohnen und stets frische Backwaren geht das „Café am Friedensplatz“ ins Rennen – dank Anmietungs-Fonds zunächst mit verminderten Mietkosten. „Guter Kaffee ist unsere Berufung“, fasst Inhaber Daryousch Mollaie die Philosophie zusammen. „Wir beziehen unsere Bohnen aus einer kleinen, nachhaltigen Rösterei und servieren unsere Kaffeespezialitäten mit viel Liebe zum Detail.“
Der Start auf der 180 Quadratmeter großen Fläche plus geplanter Außengastronomie ist für die erste Julihälfte geplant. Geöffnet sein soll das Café jeweils montags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr. Genusspausen bringen Leben an den Friedensplatz „Mit dem neuen Angebot ist die Gastrozeile am Friedensplatz endlich wieder komplett und um ein Café bereichert“, sagt Citymanager „Tilmann Insinger. Das bringt vor allem tagsüber zusätzliches Leben in das Herz der City. Eine echte Genusspause an Dortmunds repräsentativstem Platz ist ein attraktives Angebot für viele, die in der City arbeiten oder zu Besuch sind. Ich bin sehr froh, dass wir im guten Zusammenspiel mit dem Dortmunder Eigentümer diese Lücke schließen und den langjährigen Leerstand beenden konnten.“ Auch der Eigentümer der Immobilie ist von den neuen Mietern überzeugt. „Dem Friedensplatz hat ein Café gefehlt“, sagt Ernst Claußmeyer, Gründer und Geschäftsführer der Olympia Gruppe. „Wir geben dem Konzept gern Starthilfe, indem wir zu Beginn auf einen Teil der Mieteinnahmen verzichten. Denn wir sind zuversichtlich, dass das Angebot sich halten und unsere Investition sich langfristig lohnen wird.“ Um die Räume für die neue Mieterschaft herzurichten, hat das Unternehmen auch den Zuschuss der Umbauförderung aus dem Anmietungs-Fonds genutzt. Bewerbungen für Anmietungs-Fonds sind noch möglich Die Mietförderung des Anmietungs-Fonds für die City funktioniert so: Ein Eigentümer vermietet sein leerstehendes Erdgeschoss-Ladenlokal für 70 Prozent der letzten Miete an die Stadt. Die vermietet es für nur 20 Prozent der Altmiete weiter an neue Nutzer*innen. Die Differenz stemmt sie mithilfe des Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Zusammenführung der Nutzungsideen mit den Ladenlokalen übernimmt das Citymanagement. Mietverträge kommen erst zustande, wenn eine geeignete Kombination gefunden wurde. Wer eigene Ideen für neue Angebote hat, die die City beleben, oder ein Ladenlokal vermieten möchte, meldet sich beim Citymanagement und zögert am besten nicht. Denn alle jetzt noch startenden Förderungen des Anmietungs-Fonds enden wegen des auslaufenden Landesförderprogramms zum 31. Dezember 2027. Je früher der Mietvertrag für ein Objekt beginnt, desto mehr Förderung fließt also letzten Endes. Mehr dazu unter dortmund.de/citymanagement. Der Anmietungs-Fonds wird gefördert aus dem Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ des Landes Nordrhein-Westfalen. |
Cartoon des Tages – Reinhard Alff
Schiene stärken statt sparen!
NABU & BUND fordern ausreichend Geld für Neu- und Ausbau
- Milliardenstau bei Neu- und Ausbauprojekten auf der Schiene droht anzuwachsen
- Jetzt ausreichend Finanzmittel im Haushalt 2027 bereitstellen
- Planungsstopp verschiebt Probleme auf kommende Generationen
Juni 2026: „Wüstentage“ an Emscher und Lippe
Emschergenossenschaft und Lippeverband haben die Temperaturentwicklung im vergangenen Monat ausgewertet
Die Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) erfassen permanent nicht nur die Niederschlagsdaten und Wasserstände in ihren Gewässern, sondern auch die Temperaturen in ihren Einzugsgebieten. Ganz aktuell haben die Wasserwirtschaftler*innen von EGLV die Daten aus der zweiten Hälfte des Juni 2026 unter die Lupe genommen und konkret auf Sommertage, heiße Tage und Wüstentage heruntergebrochen. Der beobachtete Zeitraum war von einer äußerst intensiven Hitzephase geprägt. Weiterlesen
Der Klimawandel im Gropppenbruch
„Der Klimawandel hat den Groppenbruch erreicht,
heute morgen wurden die ersten Zebras gesichtet“,
so die Wahrnehmung unseres Groppenbrucher Lesers Franny Engels.

Wie innovative Bildungsarbeit in der Nordstadt Schule macht
Zweite Entwicklungskonferenz im Rathaus zieht Bilanz: „Prototypen“ zeigen konkrete Erfolge gegen Schulabsentismus und FachkräftemangelZweite Entwicklungskonferenz im Rathaus zieht Bilanz: „Prototypen“ zeigen konkrete Erfolge gegen Schulabsentismus und Fachkräftemangel
| Aufbruchstimmung in der vollbesetzten Bürgerhalle im Dortmunder Rathaus: Rund 130 Akteurinnen und Akteure zogen am Montag (29. Juni) eine durchweg positive Bilanz über das Wirken des „Entwicklungsvorhaben Nord“. Es war die zweite große Entwicklungskonferenz – mit dabei Wissenschaftler*innen, Lehrende, Schülerinnen und Schüler bis hin zu Spitzenkräften aus Politik und Wirtschaft. |
Schiffe versenken – Eine Kolumne von Peter Grohmannn
Schiffe versenken
Kriegslüsterne Futuristen reiben sich die schwieligen Hände und freuen sich wie Paraguay auf dieses „Jetzt geht’s lohos“: Endlich hat der Oberste Heeresleiter erkannt, dass versenkt werden muss, was nicht seh-tauglich ist. Die Männer von gestern träumen die Schlachten von morgen. Doch ahnen sie, dass die Zukunft der Völker der Himmel ist?
Ich sage nur Drohnen, Drohnen, Drohnen! Weiterlesen


