Nordwärts – Nostalgie und Zukunft auf Mooskamp
An ungewöhnlicher Stelle trafen sich Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 8. Oktober, zu einem Nachbarschaftscafé an einem Ort, der sinnbildlich für den Brückenschlag zwischen den Stadtbezirken wie auch zwischen Vergangenheit und Zukunft steht: der Bahnhof Mooskamp in Nette. Im Rahmen der Eventreihe von Dortmund all inclusive stand diesmal Nordwärts ganz im Mittelpunkt.
Neben den Inhalten und Zielen des Projektes „Nordwärts“ waren die Integrierten Handlungskonzepte (IHK) für die Stadtbezirke Mengede (Westerfilde), Huckarde (Huckarde-Nord) und Scharnhorst (Deusen) für die Anwesenden ein interessantes Thema des Nachbarschaftscafés. Der Hinweis, dass das IHK für Huckarde-Nord auch den in Mengede liegenden Bahnhof Mooskamp betrifft, fand dabei besonders großen Zuspruch: „Es ist schön, dass hier nicht an den Stadtbezirksgrenzen Halt gemacht wird“, betonte ein Teilnehmer. Auch von den vorgestellten „Nordwärts“-Projekten zeigten sich die Bürgerinnen und Bürger angetan und hoben ausdrücklich den „Boulevard der Kinderrechte“ und die „Technische Hauptschule“, zwei Projekte für die jüngere Generation, hervor.
Jens Petersmann, „Hausherr“ und Geschäftsführer der Bahnhof Mooskamp gGmbH, ergänzte das Nachbarschaftscafé durch seine eigenen Zukunftsvorstellungen für das Nahverkehrsmuseum. Ein feuerpädagogisches Zentrum ist in Planung, die Vergrößerung der Hallen sowie die Ertüchtigung der Strecke bis an den Dortmunder Hafen. Letzteres sei aber noch Zukunftsmusik, so Petersmann.
Auf das Café folgte die Rundfahrt in einer der restaurierten Straßenbahnen.
Zum Schluss gab es noch eine Führung über das Bahnhofgelände, hier stieß insbesondere der Fuhrpark des Museums auf großes Interesse. „Eine rundum gelungene Veranstaltung“, waren sich die TeilnehmerInnen des Nachbarschaftscafés einig.