Start: Marienplatz in München – Ziel: Markusplatz in Venedig
26 Tage unterwegs, davon etliche Höhenmeter in den Beinen und 550 Kilometer mit einem Zehn-Kilo-Rucksack auf dem Rücken. Das sind einige Daten, die sich bei Hubertus Mergheim aus Oberkirchen eingeprägt haben, nachdem er Anfang August 2023 auf dem „Traumpfad“ die Alpen überquert hat – damals mit 67 Jahren.
Noch immer sind er und seine ZuhörerInnen beeindruckt, wenn er auf diese Alpenüberquerung zurückblickt: Start war der Marienplatz in München – Ziel der Markusplatz in Venedig
Wie kommt ein alteingesessener Sauerländer wie Hubertus Mergheim aus Schmallenerg dazu, in Mengede über seine abenteuerliche Alpenüberquerung zu erzählen.
Die Erklärung ist einfach und nachvollziehbar: Hubertus Mergheim pflegt seit längerer Zeit freundschaftliche Beziehungen zu wanderfreudigen Mengedern.
Mindestens einmal im Jahr trifft sich die Gruppe in Schmallenberg und begibt sich auf eine mehrtägige Wanderung in der Umgebung von Schmallenberg. Geplant hat die Strecke jeweils Hubertus – für jemanden, vor dessen Haustür all diese Wanderwege verlaufen, eine Kleinigkeit. So lag es denn auch nahe, ihn nach Mengede einzuladen und ihn zu bitten, über seine Alpenüberquerung auf dem „Traumpfad“ zu berichten.
Das ist in diesen Tagen in der Gaststätte „Burghof“ geschehen. Gut 40 Gäste waren der Einladung gefolgt und verfolgten gespannt diese abenteuerliche Alpenüberquerung.
Für Hubertus Mergheim war dieses Abenteuer mit der Erkenntnis verbunden: „Trotz meines Alters hatte ich weder Blasen an den Füßen noch Kniebeschwerden. Augenscheinlich muss man es nur wollen“.
Den unterhaltsamen Abend bereicherte das Mengeder Saxophon-Quartett ‚Alla Breve’ und begeisterte mit ausgesuchten, passenden Musiktiteln.