Gerichtssieg der DEUTSCHEN UMWELTHILFE für sauberes Wasser

Bundesländer haben jetzt keine Ausreden mehr

Stellen Sie sich vor, Sie leben in einer Region, in der das Trinkwasser mit Nitrat belastet ist. Ihr Wasserwerk muss es teuer aufbereiten – doch in einigen Gemeinden reicht das nicht mehr. Brunnen müssen geschlossen werden, sauberes Wasser wird knapp. Dieses Szenario ist in einzelnen Regionen Deutschlands bereits Realität. Seit Jahrzehnten werden Gewässer durch industrielle Landwirtschaft und exzessive Düngung belastet, während Politik und Behörden nicht konsequent handeln.Doch jetzt hat die DUH vor Gericht einen Wendepunkt errungen! Das Bundesverwaltungsgericht hat bestätigt, dass Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ihre Gewässerschutzmaßnahmen nachbessern müssen, nachdem beide Länder gegen ein vorheriges Urteil Revision eingelegt hatten. Das ist ein bahnbrechender Erfolg für den Grund- und Trinkwasserschutz – und ein klares Signal an alle Bundesländer, sich endlich an geltendes Recht zu halten.

Die DUH fordert die Politik auf, jetzt bundesweit dafür zu sorgen, dass unser Wasser sauber bleibt. Wir brauchen endlich strenge Düngeregeln, eine klare Reduzierung der Massentierhaltung und konsequente Kontrollen. Sonst drohen nicht nur steigende Trinkwasserpreise und massiver Artenverlust, sondern auch hohe Strafzahlungen an die EU.

Die Klage zeigt: Es lohnt sich, unabhängig und hartnäckig für Umwelt- und Verbraucherschutz zu kämpfen. Ohne unseren beharrlichen Einsatz würde das Grundwasser weiterhin bedenkenlos verschmutzt – mit gravierenden Folgen für Mensch und Natur.

Sauberes Wasser ist unser aller Recht!

Quelle: DUH. e.V.