Zeichen der Solidarität beim Winterball der jungen Unternehmer

Über 300 Gäste feierten gemeinsam im Freischütz den Winterball der Jungen Unternehmer und unterstützen damit gleichzeitig ein Dortmunder Hilfsprojekt: in diesem Jahr das Kindertrauerzentrum MÖWE in Hörde. Durch diese Veranstaltung des Regionalkreises Dortmund kamen insgesamt 16.000 Euro zusammen, die dem Kindertrauerprojekt zugute kommen.

Im feierlichen Ambiente des großen Saales des Freischütz trafen sich am 28. Februar über 300 Gäste zum Winterball – eine traditionsreiche Veranstaltung der Jungen Unternehmer. Sie bringen damit Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik zusammen unter dem Motto „Feiern und Gutes tun“ – ein festlicher Höhepunkt der Region. Das Ganze wäre nicht möglich gewesen ohne den Einsatz der Unternehmen der Region, die hochwertige Sachspenden zur Verfügung stellten – hierfür wurden die Lose verkauft.

Viele Unternehmen stehen derzeit vor größeren Herausforderungen, denen mit vielen Ideen und Innovationen begegnet wird. Zugleich wollen die Unternehmer aber auch die Solidarität feiern, die Solidarität untereinander und auch mit der Region. Aus diesem Grund spenden sie den Gesamterlös der Tombola vollständig an das neue Kindertrauerzentrum MÖWE, das seit anderthalb Jahren in der Hörder City Quartier bezogen hat. Katrin Riebling, pädagogische Leitung der MÖWE, stellte das Projekt während des Balls den Gästen persönlich vor.

Die Erlöse durch die Tombola sind zustande gekommen, weil Unternehmen der Region hochwertige Sachspenden eingebracht haben und die Lose werden am Ball-Abend verkauft. Ohne dieses Engagement wäre das Ganze nicht möglich. Bei einem Besuch des Kindertrauerzentrums erlebten die Vertreter des Regionalkreises jetzt, was Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche bedeutet. Mit dabei war Regionalvorsitzender Marius Hoffmann (Hoffmann & Freund Bedachungen), Alborz Hosseini (stellv. Regionalvorsitzender der Jungen Unternehmer), Carsten Jäger (Dortmunder Volksbank eG), Tim Herrmann (Gerhard D. Wempe GmbH & Co. KG), Karsten Weise (C. O. Weise GmbH & Co. KG)

Zur Arbeit  der “ MÖWE“:
Schon bevor die Begleitung in den Gruppen beginnt, gibt es oft einige Vorgespräche mit den Familien. Diese erleben, wenn ein Elternteil oder ein Geschwisterkind gestorben ist, einen Ausnahmezustand. Viel muss geregelt und auch verändert werden. Der Tod eines Mitglieds der Primärfamilie stellt alle vor große Herausforderungen. Und so wird zunächst im Kindertrauerzentrum gemeinsam mit der Familie formuliert, welche Hilfen und Begleitung gewünscht sind.

„Wir freuen uns, ein so innovatives Projekt in Dortmund unterstützen zu können“, sagte Alborz Hosseini, „offensichtlich ist mit diesem Angebot eine Lücke in Dortmund geschlossen worden, wie die hohe Zahl der Anfragen bestätigt.“

Die MÖWE bietet Einzelbegleitungen, es gibt aber auch die Möglichkeit, in eine der vier Gruppen einzusteigen: inzwischen gibt es zwei Kindergruppen, eine Jugendlichen-Gruppe und eine Familiengruppe mit Kindern unter sechs Jahren. In den Gruppen erfahren die Kinder und Jugendlichen, dass sie nicht allein sind mit einer so schwerwiegenden Erfahrung und dass es helfen kann, miteinander und voneinander zu lernen, damit umzugehen.

„Die hohe Zahl der Anfragen bestätigt den Bedarf nach Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche“, sagte Katrin Riebling beim Treffen in der MÖWE. „Die Unterstützung durch den Winterball ermöglicht es uns, unsere Angebote weiter auszubauen und mehr Kindern in der Region zu helfen“, fügte Projektleiterin Beate Schwedler hinzu.

Quelle: Kindertrauerzentrum MÖWE