„Feuriger Zuwachs“ im Dortmunder Norden: SI Dortmund Hellweg spendet die ersten Tupelobäume für den Fredenbaumpark

Am nordöstlichen Ende des kleinen Teichs im Fredenbaumpark stehen nun drei Schwarze Tupelobäume.
© Stadt Dortmund / Katrin Pinetzki

Der Fredenbaumpark ist um drei Schwarze Tupelobäume reicher. Gespendet wurden die ursprünglich in Nordamerika heimischen Arten vom Soroptimist Club Dortmund Hellweg. Sie stehen am nordöstlichen Ende des kleineren Teichs.

Es sind die ersten „Nyssa sylvatica“, so der wissenschaftliche Name der Schwarzen Tupelobäume, im Fredenbaumpark. „Sie gelten als Zukunftsbäume, denn sie kommen in verschiedenen Klimazonen zurecht – an der Ostküste Nordamerikas, von Kanada bis Florida und sogar in Teilen Mexikos“, erklärt Jan Peter Mohr, Leiter des Fredenbaumparks.

In den USA sind sie mit für den berühmten „Indian Summer“ verantwortlich, die herbstlich-bunte Laubfärbung. „Der Tupelobaum gilt als der feurigste unter ihnen, er hat also einen hohen ästhetischen Wert – auch dank seiner wunderschönen Blüte“, so Mohr. Auf einen ökologischen Nutzen hofft er ebenso: In ihrer Heimat spenden die Tupelobäume zum Beispiel Bienen und Vögeln Nahrung.

Der SI Club Dortmund Hellweg möchte mit der Baumspende an seine kürzlich verstorbene Clubschwester Christiane Ziegler-Hennings erinnern, die in den vergangenen Jahren weitere Baumspenden initiiert hat – unter anderem zehn japanische Kirschen sowie drei Moorbirken, ebenfalls im Fredenbaumpark. Die Tupelobäume sind ein besonders nachhaltiges Geschenk: Sie wachsen zwar sehr langsam, können aber bis zu 650 Jahre alt werden.

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dortmund.de/fredenbaumpark

Quelle: Pressestelle der Stadt Dortmund