
Familie Schulze-Waltrup in Barop informierte im vergangenen Jahr (2024) über den Lehmbau an ihrem Fachwerkhaus aus dem Jahr 1768.
© Stadt Dortmund / Stefan Nies

Der Architekt und Eigentümer Richard Schmalöer (Hof Korte GmbH & Co KG) und sein Team präsentierten letztjährig (2024) den ehemaligen Hof Korte, der denkmalgerecht zu einem Wohnprojekt umgebaut wird.
© Jonathan Schmalöer
„Jedes Jahr begeistert es uns aufs Neue, wie viele Menschen sich aktiv beim Tag des offenen Denkmals einbringen – sei es, indem sie ihr denkmalgeschütztes Haus für Besucher*innen öffnen oder Führungen an und in erhaltenswerten Denkmälern anbieten“, sagt Ingmar Luther, Leiter der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Dortmund. „Wir freuen uns über alle Denkmalbegeisterten und -eigentümer*innen, die dazukommen möchten, um den Tag des offenen Denkmals noch spannender zu gestalten. Jede Teilnahme bereichert das Programm und trägt dazu bei, die vielfältige Denkmallandschaft Dortmunds erlebbar zu machen“, so Ingmar Luther.
„Ohne engagierte Menschen gibt es keinen Denkmalschutz“
Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ steht in diesem Jahr der Wert der Denkmale und der Denkmalpflege im Mittelpunkt. Und der lässt sich oft nicht in Zahlen ausdrücken. Gebäude mit scheinbar geringem (Geld-)wert können von großem kulturellen Wert sein, zum Beispiel wenn es unser Stadtbild prägt oder etwas über das Leben in der Vergangenheit aussagt. Engagierte Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich für Denkmäler einsetzen, leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Denkmalschutz. „Ohne engagierte Menschen gibt es keinen Denkmalschutz. Ohne sie gingen unbezahlbare und unersetzliche Werte verloren“, sagt Ingmar Luther.

Eigens zu der Führung der Architektin Susan Kowalski (ritter. architekten+ planungsbüro GmbH) kamen Besucher und Besucherinnen, die Pfarrerin Anette Back von der Alten Kirche in Wellinghofen organisierte hatte. Die Kirche hatte sich 2024 zum wiederholten Male am Tag des offenen Denkmals beteiligt.
© Philipp Czyba
Wer mitmachen will, kann sich bis zum 4. April melden
Bereits im Januar diskutierten bei einem ersten Treffen mehr als 30 Beteiligte über das diesjährige Motto und mögliche Beiträge zum Tag des offenen Denkmals. Neben großen Einrichtungen wie dem LWL-Museum Zeche Zollern oder dem Westfalenpark haben wieder einige ehrenamtlich tätige Vereine, Gemeinden und Privatpersonen ihre Teilnahme zugesagt und wollen dazu einladen, ihre denkmalgeschützten Gebäude am 13. und/oder 14. September zu besichtigen. Gerne soll der Kreis der Aktiven noch größer werden. Vor allem private Hauseigentümer*innen, die stolz auf ihr Denkmal sind und Freude daran haben, anderen einen Einblick in einen Teil gebauter Dortmunder Geschichte zu geben, sind als Mitwirkende sehr willkommen.
Interessierte können sich noch bis zum 4. April beim Organisationsteam melden und ihre Teilnahme anmelden. Zum Denkmaltag erscheint eine Programmbroschüre, alle Angebote werden auch auf der städtischen Website veröffentlicht.
Weitere Informationen:
Kontakt zum Organisationsteam Tag des offenen Denkmals 2025: denkmaltag@stefan-nies.de