Wer möchte Naturschutzwächter*in werden?

Stadt sucht Ehrenamtliche für Natur und Umwelt in Dortmund

Müllablagerungen, beschädigte Naturschutzschilder oder rücksichtsloser Umgang mit der Natur – ehrenamtliche Naturschutzwächter*innen haben viel zu tun. Sie melden Verstöße und sensibilisieren für den Schutz von Natur und Landschaft. Jetzt sucht die Stadt neue engagierte Ehrenamtliche.

Wer sich aktiv für den Naturschutz einsetzen möchte, kann Teil der Naturschutzwacht werden. Die Naturschutzwacht gibt es in Dortmund bereits seit 1975. Heute engagieren sich Ehrenamtliche in 19 Bezirken für den Schutz der freien Landschaft – also außerhalb des Waldes. Ihr Einsatz ist seit 50 Jahren unverzichtbar, um Umweltverstöße zu dokumentieren sowie Natur und Landschaft zu erhalten.

Das sind die Aufgaben der Naturschutzwächter*innen

Naturschutzwächter*innen erkennen Umweltverstöße und nachteilige Veränderungen in der Landschaft und melden sie den Behörden, insbesondere der Untere Naturschutzbehörde im Umweltamt der Stadt Dortmund. Außerdem klären sie über den Schutz von Natur und Landschaft auf und sind Ansprechpersonen für Bürger*innen. Mit ihrem Engagement leisten sie einen direkten Beitrag zum Schutz der Natur.

Wer kann mitmachen?

Wer sich für Natur und Umwelt interessiert und gerne draußen unterwegs ist, kann sich engagieren. Besonders wichtig sind ein ruhiges Auftreten und die Bereitschaft, mit Bürger*innen in den Dialog zu treten – auch in schwierigen Situationen.

Vorkenntnisse, etwa durch eine Mitgliedschaft in einem Naturschutzverband oder einen Jagdschein, sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung. 

Jetzt Naturschutzwächter*in werden

Aktuell sucht die Stadt Dortmund in vier Bezirken neue Naturschutzwächter*innen. Interessierte können sich direkt bei der Unteren Naturschutzbehörde melden – entweder per Mail an sstrauch@stadtdo.de oder telefonisch unter 0231 50-19246 (zwischen 9 und 13 Uhr). 

Mehr Informationen finden Interessierte auf der Webseite der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Dortmund: Naturschutzwacht | dortmund.de

Quelle: Pressestelle der Stadt Dortmund