Kriegerdenkmal an der Adalmundstraße in Mengede wird aufwändig restauriert

Arbeiten beginnen am Montag, 7. April

Das Kriegerdenkmal in Mengede erinnert an über 600 Soldaten aus Mengede, die im Ersten Weltkrieg ums Leben gekommen sind. Es wurde 1927 errichtet. Auf Initiative des Heimatvereins Mengede wird es nun restauriert – denn seine Bedeutung für den Ort ist noch immer groß.

Das Kriegerdenkmal an der Adalmundstraße in Mengede wird ab der kommenden Woche aufwändig restauriert. Auch die Grünfläche wird nach historischem Vorbild umgestaltet. So soll die Anlage ihren ursprünglichen Charakter zurückbekommen. Das Denkmal erinnert an 652 Soldaten aus Mengede, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Es wurde im November 1927 feierlich eingeweiht.

„Wir freuen uns darauf, dieses wichtige Projekt zu realisieren und damit einen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes vor Ort zu leisten,“ sagt Heiko Just, Fachbereichsleiter des Grünflächenamtes. Bei der Restauration bleibt die historische Substanz erhalten: der denkmalgeschützte Sarkophag sowie die Mauern und Treppen. Alte Postkarten dienen als Vorlage für die Umgestaltung der Grünfläche. Um allen historischen und ästhetischen Ansprüchen gerecht zu werden, arbeiten Untere Denkmalbehörde und Grünflächenamt eng zusammen. Das Tiefbauamt unterstützt das Projekt finanziell.

Eine Fachfirma mit umfangreichen Erfahrungen auf diesem Gebiet beginnt am 7. April mit der Restauration der historischen Natursteinmauer. Die Arbeiten dauern bis Ende April und können zu Beeinträchtigungen im Bereich des Gehwegs führen. Ab der zweiten Junihälfte verschönern dann die Auszubildenden des Grünflächenamts den Platz.

Skulpturengruppe aus Bronze wurde eingeschmolzen

Von dem Kriegerdenkmal steht heute nur noch der untere Teil: ein steinerner Sarkophag. In ihm ruht, bildhauerisch angedeutet, ein toter Soldat mit Helm und Uniform. Die dazugehörige Skulpturengruppe aus Bronze wurde während des Zweiten Weltkriegs abgebaut und eingeschmolzen. Das Material wurde für die Kriegsproduktion verwendet.

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Quelle: Pressestelle der Stadt Dortmund