Nachruf zum Tode unseres Genossen Armin Jahl
Von Detlef Adam
Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Nette nehmen Abschied von unserem geschätzten Genossen und Ehrenvorsitzenden Armin Jahl. Die Nachricht von seinem Tode hat uns alle tief betroffen gemacht, auch wenn wir wussten, dass dieser Tag kommen würde. Schon seit einiger Zeit war es Armin nicht mehr möglich, aktiv in unserem Ortsverein mitzuwirken. Die Lücke, die Armin Jahl in unseren Reihen hinterlässt, wird bleiben und uns stets an ihn erinnern.
Armin Jahl wurde 1947 in Dortmund geboren und widmete rund 50 Jahre seines Lebens leidenschaftlich der Sozialdemokratie. Nach Abschluss seiner Schulzeit im Jahr 1962 absolvierte er eine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten bei der Stadt Dortmund und wurde dort ins Angestelltenverhältnis übernommen. Von 2002 bis 2010 war er gewählter Vertrauensmann für die bei der Stadtverwaltung Dortmund beschäftigten Menschen mit Behinderungen.
Als engagiertes Mitglied der Arbeiterwohlfahrt Dortmund-Nette und seit 1963 Mitglied der Gewerkschaft verdi trat Armin Jahl 1972 in die SPD ein. Über Jahre hinweg war er stellvertretender Vorsitzender der Dortmunder SPD und viele Jahre Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen. Lokal wirkte er als Vorsitzender des Ortsvereins Nette und des SPD-Stadtbezirks Mengede.
Höhepunkt seiner politischen Karriere war die Wahl in den Landtag NRW im Jahr 2010, dem er bis 2022 angehörte. In dieser Zeit bewegte er vieles für die Partei und die Stadt. Er setzte sich stets für die Solidarität mit den Schwachen und Benachteiligten der Gesellschaft ein und zeigte Engagement und Kompetenz über Parteigrenzen hinweg. Besonders seine konsequente und gradlinige Art wurden stets geschätzt.
Zum Dank und als Anerkennung für seine Verdienste um die Partei und seine Verbundenheit mit deren Werten wurde ihm die Gedenkmedaille „Willy Brandt“ verliehen.