GRÜNE und SPD fordern Einsatz von KI zur Erhöhung der Sicherheit in städtischen Schwimmbädern
Die GRÜNEN und die SPD haben im Sportausschuss einen gemeinsamen Antrag zur Implementierung eines Modellprojekts „KI im Schwimmbad“ eingebracht. Ziel ist es, die Sicherheit vor Ertrinkungsunfällen zu erhöhen und das Badeaufsichtspersonal zu unterstützen.
„Künstliche Intelligenz bietet ein enormes Potenzial, um die Sicherheit in unseren Schwimmbädern signifikant zu verbessern“, erklären Torsten Heymann, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Katrin Lögering, Sprecherin der GRÜNEN Fraktion. „Durch den Einsatz von KI-gestützten Sicherheitssystemen kann das Aufsichtspersonal frühzeitig Gefahrensituationen wie Ertrinken erkennen und somit schneller reagieren.“
Das vorgeschlagene KI-System, welches bereits in Schwimmbädern in Freudenstadt und Karlsruhe erfolgreich im Einsatz ist und in Pforzheim und Bochum geplant ist, ermöglicht eine kontinuierliche Sicherheitskontrolle der Wasserflächen. Es unterstützt das Badeaufsichtspersonal bei der Identifizierung potenzieller Notfälle, ohne dabei das Bäderpersonal zu ersetzen.
Die Kosten für ein solches System belaufen sich je nach Beckengröße und Anzahl der benötigten Kameras auf 30.000 bis 40.000 Euro pro Becken. Beide Fraktionen sehen diese Investition als einen wichtigen Schritt zur Modernisierung und Verbesserung der Sicherheitsstandards in den Dortmunder Bädern.
Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN