
Emscherquellhof © Rupert Oberhäuser/EGLV
Die Umweltorganisationen ClientEarth und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben – zusammen mit Transport&Environment und dem europäischen Büro des WWF – beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die Einstufung von fossilem Gas in der EU-Taxonomie als „nachhaltig“ eingereicht. Nach Einschätzung der Umweltverbände verstößt die EU-Kommission sowohl gegen ihr eigenes Klimagesetz als auch gegen die Taxonomie-Verordnung. Da die Kommission trotz anhaltender Kritik von Umweltgruppen eine Revision ihrer Entscheidung ablehnt, soll die irreführende Taxonomie-Einstufung über die Verbände-Klage nun vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden. Mit einer ersten mündlichen Anhörung rechnen die beschwerdeführenden Organisationen in der zweiten Hälfte von 2024, mit einem Urteil Anfang 2025.
Pop Up Bike Lane Heiligegartenstraße Dortmund am 03.06.2021; Foto Jan Simon Tiessen
Die Kampstraße soll zwischen Freistuhl und Hansastraße Fußgängerzone mit Freigabe für den Radverkehr werden. Probleme mit dem Autoverkehr wird es dann nicht mehr geben.
Die Fahrradinitiative Aufbruch Fahrrad Dortmund macht Vorschläge für eine bessere direkte Querung der Innenstadt mit dem Rad. „Die geplante Verbesserung des Walls für den Radverkehr ist zwar für bestimmte Wegebeziehungen sehr wichtig, sagt Dirk Becker von Aufbruch Fahrrad Dortmund. Für eine Vielzahl von Routen sei die Benutzung des Wallrings aber nicht vorteilhaft, findet Becker und erklärt: „Eine direkte Querung der Innenstadt ist schneller und sicherer als die längere Wegeverbindung mit zahlreichen Ampeln auf dem Wall.“ Aus diesem Grund sehe die Radverkehrsstrategie der Stadt auch viele Haupt- und Nebenrouten innerhalb des Wallrings vor. Weiterlesen
Foto: ICLEI
Die Stadt Dortmund beteiligt sich mit drei anderen deutschen Städten an einem internationalen Projekt des globalen Netzwerks „ICLEI – Local Governments for Sustainability“ zum Thema sozial gerechter Klimaschutz. In insgesamt drei Jahren sollen dabei Ideen entwickelt und Antworten auf viele konkrete Fragen gefunden werden. Klimaschutz, so die Überzeugung aller Projektteilnehmenden, ist eine Notwendigkeit, die alle Menschen angeht, ganz unabhängig von dem sozialen Stand und den finanziellen Voraussetzungen.
Waahnsinn-Festival Wackersdorf-1986; Foto: BI Schwandorf
Demo gegen AKW Wyhl in Weisweil Mitte der 1970er Jahre; Foto: Axel Mayer
Foto: Bioblitz
Das Wetter wird schöner – also raus an die frische Luft und die Natur beobachten! Observation.org, das Naturmuseum Dortmund und die Biologische Station Kreis Unna | Dortmund rufen zum Bioblitz 2023 auf. Jede/r kann mitmachen und über das gesamte Jahr hinweg die Pflanzen, Pilze und Tiere innerhalb in der Stadt erforschen. Weiterlesen
So heißt das Thema der Veranstaltung am 24. April, zu dem das Forum StadtBauKultur ins Parkhaus Barop einlädt. Weiterlesen
Am Montag, 3.4.23, kam es zu erheblichen Unregelmäßigkeiten im Bahnverkehr. Grund dafür waren mehrere Streckensperrungen.
Noch bis zum 14. April ist die Strecke Essen – Duisburg wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Umleitungen erfolgen entweder über Dortmund – Wuppertal – Düsseldorf (vor allem Fernverkehr) und über Dortmund – Gelsenkirchen – Duisburg (RE 1, RE 6 und Fernverkehr).
Beim Ordnungsamt hat die Zahl der Beschwerden bezüglich FalschparkerInnen und überhöhter Geschwindigkeiten in verkehrsberuhigten Bereichen, den sog. „Spielstraßen“, immer mehr zugenommen.
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Neues vom Bahnverkehr in Mengede
Vom 01. bis 14. April fährt der RE 3 nicht den Bahnhof Mengede an, stattdessen hält in Mengede der RE 6. Die Fahrzeiten ändern sich nur im Bereich von wenigen Minuten (die Nachtfahrten entfallen jedoch!), dafür aber die Ziele, die in diesen zwei Wochen von Mengede aus direkt erreichbar sind.
Vielfältiges Programm bei der WWF Earth Hour in Dortmund
Die WWF Earth Hour ist die weltweit größte Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz. Rund um den Globus werden zum 17. Mal Millionen Menschen, Städte, Unternehmen und Institutionen für eine Stunde das Licht ausschalten und so gemeinsam ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen. Das länderübergreifende Abschalten von Licht für eine Stunde erfolgt am 25. März um 20:30 Uhr und setzt dann ein sichtbares Zeichen für Forderungen, dass ein besserer Schutz der Ökosysteme und mehr Maßnahmen gegen die Klimakrise erreicht werden müssen.
Emscher Deusen; Foto: Archiv MIT
Prof. Dr. Uli Paetzel, Lars Klingbeil, Dr. Dorothea Voss, Dr. Frank Dudda und Dr. Frank Obenaus.
„Open-Source“-Saatgut bedeutet, dass das Saatgut frei von privatrechtlichen Schutzrechten und somit als Gemeingut frei nutzbar ist. Die Open-Source-Lizenz sorgt dafür, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Mit Open-Source-Saatgut kann Offenheit gesät, Freiheit geerntet und leckeres Gemüse gegessen werden.