
125 Jahre Emschergenossenschaft

Der 1. August war in diesem Jahr Erdüberlastungstag. Das heißt, seit diesem Tag verbrauchen wir täglich mehr Ressourcen, als wir auf unserer Erde zur Verfügung haben.
Da passte der Besuch der GRÜNEN Fraktion beim Recyclingzentrum der EDG gut zur aktuellen Nachricht. Denn über 420 kg Altmaterial entsorgt jede/r Dortmunder*in pro Jahr, ein Vielfaches kommt aus den ansässigen Gewerbebetrieben.
Im EDG – Unternehmensverbund wird daraus im Rahmen der Kreislaufwirtschaft aus Grünabfällen – durch Kompostierung – Dünger, aus Bauschutt z.B. neuer Straßenunterbau oder aus Altholz Material für neue Möbel. Ein großer Möbelhersteller plant, sein Sortiment in wenigen Jahren zu annähernd 100 % aus Recyclingholz zu fertigen.
Die Geschichte unserer Region ist geprägt von ständigem Wandel. Wir hier in Dortmund und im ganzen Ruhrgebiet haben in den letzten Jahrzehnten gezeigt, wie Transformation gelingen kann. Das Ende des Steinkohleabbaus war der Auftakt zu einer weltweit nahezu einmaligen Kraftanstrengung, durch die es gelungen ist, der Region und ihren Menschen eine nicht mehr für möglich gehaltene Lebensqualität zurückzugeben.
Pumpwerk Alte Emscher
© Klaus Baumers/EGLV
Niederschlagsbilanz © Meike Beste/EGLV
Dominik Kilimann (Projektleiter RVR), Stefan Kuczera (Beigeordneter Planung beim RVR), Arnulf Rybicki (Baudezernent Stadt Dortmund) und Sylvia Uehlendahl (Leiterin Dortmunder Tiefbauamt) geben das erste Teilstück des neuen Hoesch-Hafenbahn-Radwegs frei.
© Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Die Mitglieder der CDU-Fraktion im Ausschuss für Mobilität, Infrastruktur und Grün (AMIG) haben gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im AMIG eine sommerliche Fahrradtour durch Dortmund unternommen, um sich einen Überblick über aktuelle Projekte und Baustellen zu verschaffen. Startpunkt war die Fußgängerbrücke Lindemannstraße/B1, wo die Sanierung der bestehenden Brücke diskutiert und Pläne zur Bepflanzung und Umfeldgestaltung vorgestellt wurden.
Foto: Wahlkreisbüro Jens Peick
Über 20.000 Menschen haben online abgestimmt und sich mehrheitlich für den Megakonzern und seine scheinheilige Imagekampagne „unterwegs nach besser“ entschieden. In der Kampagne stellt sich Nestlé triumphierend als Kämpfer gegen den Einwegmüll dar – hält aber gleichzeitig an kleinteiligen und ressourcenverschwendenden Wegwerf-Verpackungen fest und trägt damit maßgeblich zur umweltschädlichen Müllflut bei.
Hierzu gibt es die folgende Stellungnahme von Jürgen Resch – Bundesgeschäftsführer der DUH:
Was für ein Krimi: Am Montag hatten wir seit 10 Uhr vor dem Berliner Oberverwaltungsgericht über knapp neun Stunden für die Saubere Luft gekämpft, als uns die Nachricht erreichte, dass der Bundespräsident buchstäblich in allerletzter Minute nach fast zweimonatiger Prüfung doch seine Unterschrift unter die Entkernung des Klimaschutzgesetzes gesetzt hat. An diesem Montag, 15. Juli, lief nämlich die Frist aus, nach der Bundesverkehrsminister Wissing aufgrund des nun entkernten Klimaschutzgesetzes gezwungen gewesen wäre, entweder ein Wochenendfahrverbot oder eben ein Tempolimit auf Autobahnen zu erlassen. Zu letzterem hätten wir Porsche-Minister Wissing gerne mit einem fertig vorbereiteten umfangreichen Klagetext im Rahmen eines gerichtlichen Eilverfahrens gezwungen. Nun hieß es am Montag, während der zwei kurzen Pausen der bis in die Abendstunden dauernden Gerichtsverhandlung und während einer fast schlaffreien Montagnacht von einem Vollstreckungsverfahren auf die Einreichung einer Verfassungsbeschwerde umzustellen und die für den Folgetag geplante Pressekonferenz auf die neue Sachlage auszurichten. Was uns dann auch tatsächlich gelang!
Zur Unterschrift von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unter das novellierte Klimaschutzgesetz (KSG) erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):
„Mit seiner Unterschrift legitimiert der Bundespräsident gewissermaßen rückwirkend den Rechtsbruch der Bundesregierung beim Klimaschutz. Deutschland vertagt den Klimaschutz damit weiter in die Zukunft. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2021 ein klares Urteil gesprochen. Doch die Ampel-Koalition verweigert die Umsetzung.
Seit etlichen Jahren erreichen die Netter Sozialdemokraten Klagen der Anwohner der Dönnstraße über Störungen verschiedenster Art, die von dem ehemaligen Gelände der Firma Nickel & Eggeling ausgehen.